Quergeschrieben

Von Trump bis Andreas Babler: Wie kann es sein, dass . . . ?

Warum verwenden vier Politiker, die nicht miteinander zu vergleichen sind, dasselbe Rezept – und warum sind ihre Widersacher völlig hilflos? Eine Spurensuche.

Was haben der amerikanische Ex-Präsident Donald Trump, der eben verstorbene italienische frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der überraschende neue Vorsitzende der SPÖ, Andreas Babler, und auch der unbeliebte Politiker, FPÖ-Chef Herbert Kickl gemeinsam? Nicht viel, aber dieses doch, und es ist entscheidend: Die Fähigkeit, ihre Anhänger emotional so an sich zu binden, dass ihre Aussagen und Handlungen völlig unerheblich sind.

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Das lässt ihre Widersacher in der Politik und alle, die glauben, politische Entscheidungen sollten rational und sachlich sein, rat- und hilflos zurück. Unlängst forderte eine Journalistin „mehr Hirn“ in der Innenpolitik. Nett, aber sinnlos. Darum geht es derzeit – international und national – nicht. Die Ereignisse diese Woche haben es bewiesen. Wer an die Vernunft in der Politik glaubt, den quält dieser Tage die Frage noch stärker als zu anderen Zeiten: Wie kann es sein?

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