Schadenersatz

Freundschaftsdienst kam teuer zu stehen

Auch bisher als brav geltende Pferde können plötzlich ausschweifende Probleme machen.
Auch bisher als brav geltende Pferde können plötzlich ausschweifende Probleme machen.Gettyimages 
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Während eine 17-Jährige auf Urlaub fuhr, sollte ihre ebenfalls minderjährige Freundin ein Pferd pflegen. Das hatte schlimme Folgen: Das Tier verletzte die Aufpasserin schwer. Sie klagte ihre Freundin, die für die Folgen zahlen muss.

Als Nachbarinnen waren sie aufgewachsen, seit vielen Jahren eng befreundet und seit ihrer Kindheit passionierte Reiterinnen. Doch als die beiden 17 Jahre alt waren, kam es zu einem Ereignis, das alles verändern sollte. Und schuld war Lolli. So heißt das Pferd der einen jungen Frau, auf das die andere während des Urlaubs der Freundin aufpassen sollte.

Denn das Tier verhielt sich leider nicht wie gedacht und verletzte die Aufpasserin. Und so klagte die Verunglückte nun ihre langjährige Freundin und deren Vater auf Schmerzengeld. Doch bei der Frage, ob man für Verletzungen nach einem solchen Freundschaftsdienst Geld verlangen darf, sollten sich auch die Gerichtsinstanzen nicht einig sein.


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