Galeristin Victoria Dejaco arbeitet an einer App für den Kunstmarkt. Über große Ziele, queere Werte und die Herausforderungen der Techszene.
Ja, klar, es gibt Instagram. Aber wer veröffentlicht dort schon seine private Kunstsammlung? Und ja, es gibt den Bilderordner am Handy. Aber da, sagt Victoria Dejaco, sei es schon passiert, dass plötzlich delikate Fotos aus dem Hotelzimmer zu sehen waren statt der Bilder von der Kunstmesse, die man ihr eigentlich zeigen wollte.
Und dann sind da natürlich noch die Erfahrungen, die sie selbst als Managerin einer Kunstsammlung und als Galeristin gemacht hat. Wo es Tage dauert, bis man auf das Programm eingeschult wurde, mit dem man das Archiv einer Kunstsammlung verwalten kann. All das, befand die Wiener Galeristin, müsse doch besser gehen.