Erschütterung

Ungewöhnlich heftiges Erdbeben erschüttert Westfrankreich

Der Erdstoß hatte eine Stärke zwischen 5,3 und 5,8. Erschütterungen waren Einwohnern zufolge von Rennes im Norden bis Bordeaux im Südwesten zu spüren. Eine Person wurde leicht verletzt.

Westfrankreich ist am Freitagabend von einem ungewöhnlich heftigen Erdbeben erschüttert worden. Umweltminister Christophe Béchu sprach von „einem der stärksten Beben, die auf dem französischen Festland registriert wurden“. Der Erdstoß hatte laut Nachrichtenagentur AFP nach offiziellen Angaben eine Stärke zwischen 5,3 und 5,8. Erschütterungen waren Einwohnern zufolge von Rennes im Norden bis Bordeaux im Südwesten zu spüren. Demnach wurde ein Mensch leicht verletzt.

Zudem gab es mancherorts Sachschäden. In einigen Orten fiel der Strom aus Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) meldete nach einem dpa-Bericht eine Stärke von 4,9, das französische Erdbebenbüro gab eine Stärke von 5,3 an. Das Epizentrum lag demnach zwischen dem Küstenort La Rochelle und Niort weiter im Landesinneren.

„Eines der schwersten Beben auf französischem Festland“

Französischen Medienberichten zufolge gaben Menschen in zahlreichen Städten im Westen Frankreichs an, das Beben gespürt zu haben. Die Präfektur Deux-Sèvres teilte am Abend mit, ein Leichtverletzter werde versorgt. Berichte über schwere Schäden gab es zunächst nicht. Umweltministeréchu schrieb auf Twitter von „einem der schwersten auf dem französischen Festland verzeichneten Erdbeben“.

Sie habe auf dem Bett gelegen und gelesen, als sie die Erschütterungen gehört habe, berichtete in Tours die Studentin Lea Franke. „Ich bin aufgesprungen, die ganze Wohnung hat gewackelt.“ Die Erschütterungen hätten mehrere Sekunden gedauert. „Ich hatte totale Angst. Ich wohne im dritten Stock. Ich dachte, der Boden bricht ein.“

(APA/AFP)

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