Eurofighter-Strafverfahren

Geldwäscherei-Vorwurf: Siegfried Wolf legt entlastendes Gutachten vor

Siegfried Wolf wehrt sich gegen die Anklage (Bild: Wolf als Auskunftsperson im Eurofighter-U-Ausschuss im September 2018).
Siegfried Wolf wehrt sich gegen die Anklage (Bild: Wolf als Auskunftsperson im Eurofighter-U-Ausschuss im September 2018).APA, Hans Punz
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Der wegen Geldwäscherei angeklagte Manager Siegfried Wolf stützt nun seinen Einspruch gegen die bereits vorliegende Anklageschrift auf ein Privatgutachten des Wirtschaftsstrafrechtlers Severin Glaser.

Geht es nach der Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), sollte dem steirischen Unternehmer Siegfried Wolf (65), vormals Top-Manager im Magna-Konzern, in Graz der Prozess gemacht werden. Und zwar wegen Geldwäscherei. Die WKStA wirft ihm vor, gemeinsam mit einem nunmehr mitangeklagten Ex-Magna-Manager Gelder des früheren Eurofighter-Konzerns EADS Deutschland von Österreich in die Schweiz befördert zu haben. Und zwar Gelder, die aus einer kriminellen Handlung, nämlich Untreue, zweier früherer EADS-Leute stammten. Wolf bestreitet dies (ebenso wie der zweite Mann) und legt nun ein der „privaten Rechtsmeinung“ eines Wirtschaftsstrafrechtlers entspringendes Gutachten vor.

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