Interview

Grazer Musikverein: Steirische Musiktheater-Korrektur

Alfred Mosers Original-Bühnenbild zum zweiten Akt der „Fledermaus“ von 1874.
Alfred Mosers Original-Bühnenbild zum zweiten Akt der „Fledermaus“ von 1874.Theatermuseum Wien
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Musikverein-Intendant Michael Nemeth über das Saisonfinale mit einer luxuriös besetzten Wiederaufführung von Strauß‘ „Fledermaus“ – in den Originaldekorationen

Das Ende der Saison naht – da ist noch ein echter Knalleffekt zu erwarten. Zumindest in Graz. Der dortige Musikverein hat bereits kräftige Signale gesetzt, nicht zuletzt mit den ersten Konzerten eines Bruckner-Festivals, das sich über drei Spielzeiten erstrecken wird. Intendant Michael Nemeth dazu: „Es ist sozusagen ein vorgezogenes Brucknerfest zur Feier des 200. Geburtstags des Komponisten.“

Begonnen hat man mit einem Gastspiel des Dirigenten Gabriel Feltz, der zunächst die Düsseldorfer, dann auch die Grazer Philharmoniker dirigierte: „Gabriel Feltz hat übrigens schon einen starken Bezug zum Grazer Musikverein. Er hat zu unserer 200-Jahr-Feier Mahlers Achte dirigiert.“ Ein wichtiger Dirigent für den Bruckner-Zyklus wird auch der Linzer GMD, Markus Poschner, sein, der ja gerade sämtliche Fassungen der Bruckner‘schen Symphonien für CD aufnimmt. „Er wird in der Saison 23/24 die Dritte Symphonie, die Bruckner ja besonders einschneidend bearbeitet hat, in der Letztfassung dirigieren und dazu mit dem RSO Wien nach Graz kommen. In der Saison 24/25 wird dann die Achte Symphonie nachgereicht.“

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