Energie

OMV fixiert Milliardeninvestition in rumänisches Gas-Projekt Neptun Deep

160 Kilometer vor der Küste von Constanta will die OMV nun endlich nach Erdgas bohren.
160 Kilometer vor der Küste von Constanta will die OMV nun endlich nach Erdgas bohren. APA/AFP/DANIEL MIHAILESCU
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Der Energiekonzern steckt zwei Milliarden Euro in das lange ersehnte Erdgas-Projekt Neptun Deep im Schwarzen Meer. Damit wird Rumänien zum größten Gasproduzenten Europas. Aber landet das Gas auch in Österreich?

Das lange Warten hat ein Ende: Anfang 2012 vermeldete der damalige OMV-Chef Gerhard Roiss „den größten Gasfund in der Geschichte der OMV“. Gemeinsam mit Exxon Mobil hatte die rumänische Tochter Petrom in drei Kilometern Tiefe Erdgas im Schwarzen Meer entdeckt. Was folgte, waren langjährige Streitigkeiten mit Bukarest darüber, wie der Schatz aufzuteilen sei, die letztlich im Rückzug des US-Partners Exxon gipfelten. Doch seit Ausbruch der Ukrainekrise geht alles ein wenig schneller.

Rumäniens Regierung legte ein brauchbares Offshore-Gesetz vor, die staatliche Romgaz stieg als neuer Partner ein - und am Mittwoch gaben die Unternehmen mit elf Jahren Verspätung endlich grünes Licht für die vier Milliarden Euro schwere Investition in die Ausbeutung des Offshore-Blocks Neptun Deep. Die Entscheidung ist nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht relevant, sie könnte auch Einfluss auf die Sicherung der künftigen Gasversorgung des Kontinents haben.


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