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Diese drei Aktien laufen schon länger gut - und sollten laut Experten nun weiter aufdrehen

Zeit, den nächsten Gang einzulegen, meinen Analysten.
Zeit, den nächsten Gang einzulegen, meinen Analysten.IMAGO/Conrad
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Auf der Suche nach den Verursachern der Inflation ist man nun sogar bei der US-Sängerin Beyoncé gelandet. Ein Mittel gegen Teuerung bleiben jedenfalls weiter Qualitätsaktien. Etwa diese drei, denen Experten soeben ein noch höheres Kursziel verliehen haben.

Im Unterschied etwa zur schwedischen Sozialdemokratie kommt die österreichische – ganz zu schweigen vom hiesigen Neokommunismus – immer schon in Form des Klassenkampfes daher. Was dann eben nicht nur zur bekannten Gegenüberstellung von angeblich immer noch ausgebeuteten Arbeitnehmern und angeblich immerzu reichen und unsozialen Unternehmern führt, sondern auch innerhalb der Reichen zu einer manichäischen Differenzierung je nach Herkunft des Reichtums. Das Geld der Unternehmer mit ihren Firmen ist allemal anrüchiger als die Millionen, die ein Künstler, Dirigent, Kabarettist, Popstar oder Fußballprofi erarbeitet.

Warum ich darauf zu sprechen komme? Weil sich gerade interessante Phänomene bei der Inflation und der Ergründung ihrer Ursachen zeigen. Waren bisher vor allem die Pandemie, der Ukraine-Krieg mit der Energiepreisexplosion und die Notenbanken mit ihrer ultralockeren Geldpolitik als Treiber ausgemacht, so stellt sich nun der Vorwurf ein, die Unternehmer treiben die Preise, indem sie mehr aufschlagen, als sie selbst an Kostendruck erfahren. Der Vorwurf der „Gierflation“ ist sicher nicht von der Hand zu weisen, auch wenn er nicht ausreichend mit Daten abgesichert ist; nur, dass er just von der Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, kommt, die mit ihrem zuständigen Team die Dynamik der Inflation übersehen hat, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Die Beyoncé-Inflation

Durchaus komisch ist vor diesem Hintergrund auch, dass man derzeit in Schweden von einer Beyoncé-Inflation spricht. Der Grund für die wider Erwarten höhere Teuerung von 9,7 Prozent im Mai wird nämlich zu einem gewissen Grad in zwei Konzerten der US-Sängerin Beyoncé in Stockholm gesehen, die insgesamt von knapp 100.000 Fans besucht wurden. Viele von ihnen seien aufgrund der schwachen schwedischen Währung aus dem Ausland gekommen und hätten die Gastronomie- und Hotelpreise in die Höhe getrieben, sagte Michael Grahn, Chefvolkswirt der Danske Bank zur „Financial Times“.

Angst vor Rezession

Schuldige hin oder her. Nach dem guten Lauf der Börsen heure ist seit einer Woche etwas der Wurm drin. Die EZB will von einer Zinspause nichts hören, die anderen Notenbanken straffen auch munter weiter, und die US-Notenbank Fed denkt ebenso an weitere Zinsanhebungen. Entsprechend kommt die Angst um das Wirtschaftswachstum zurück. Diese Woche werden Börsianer gespannt auf das Notenbank-Treffen in Portugal schauen.

Im Übrigen sei „ein lebhaftes zweites Halbjahr 2023 zu erwarten“, schreibt Geir Lode vom Anlageverwalter Federated Hermes: „Wir sehen eine starke Welle des Gewinnwachstums voraus, welche die Aktienkurse beflügeln wird, wobei US-Tech-Giganten und Kommunikationstitel die Führung übernehmen werden.“

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