Der Garten des Hauses Augarten (Häuser zum Leben) in Wien Leopoldstadt
bietet schattige Plätze für heiße Tage.
Anhaltend hohe Temperaturen

Die richtige Vorbereitung auf Hitzephasen

Senioren, Kleinkinder, Menschen mit Behinderungen und schweren chronischen Vorerkrankungen – anhaltend hohe Temperaturen sind vor allem für Risikogruppen eine Gesundheitsgefahr. Welche Maßnahmen die Hitze erträglicher machen.

Höchstwerte von 35 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit schon in den frühen Morgenstunden und Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen – nach Stationen in Spanien und Frankreich erreichte die erste Hitzewelle des Sommers vergangene Woche auch Österreich. Zwar wird für die kommenden Tage moderates Sommerwetter prognostiziert, die nächste Hitzewelle – definiert als mindestens drei aufeinanderfolgende Tage mit Höchsttemperaturen von 30 Grad oder mehr – dürfte aber angesichts der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren nur eine Frage der Zeit sein.

Dafür reicht ein Blick auf die Mappen und Auswertungen, die die Europäische Umweltagentur (EEA) in diesem Monat veröffentlicht hat. Demnach steigt die Zahl der Hitzewellen in ganz Europa in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts beträchtlich an, wenn dem Klimawandel nicht entgegengewirkt wird. Die EEA stellt zudem fest, dass sich etwa die Hälfte aller Schulen und Krankenhäuser in allen Mitgliedsstaaten in den städtischen Hitzeinseln befinden, also in dicht bebauten Stadtteilen mit Verkehrsbelastung.

In Österreich sorgte die Hitzewelle bereits im vergangenen Jahr für Rekorde: 2022 reihte sich in die Top fünf der wärmsten Sommer seit Messbeginn. Insgesamt fiel 20 Prozent weniger Regen, die ausgetrockneten Felder etwa im Wiener Becken konnten Forscher sogar vom Weltall erkennen.


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