Analyse

Streik in der Notaufnahme: Machtkämpfe auf Kosten der Patienten

Mehr als 260.000 Mal rückten die Fahrzeuge der Wiener Berufsrettung im vergangenen Jahr aus. 
Mehr als 260.000 Mal rückten die Fahrzeuge der Wiener Berufsrettung im vergangenen Jahr aus. Picturedesk/Tobias Steinmaurer
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In der Klinik Ottakring hält das ärztliche Personal kommenden Freitag einen Warnstreik ab. Die Stadt Wien und der Wiener Gesundheitsverbund negieren den Protest und ziehen ihn sogar ins Lächerliche.

In Lebensgefahr befindliche Patienten, die in der Nacht nicht durchgehend überwacht werden. Ein Mann mit Verdacht auf einen Herzinfarkt, der erst mit zwei Stunden Verzögerung untersucht wird. Ein Herzstillstand im Warteraum, der möglicherweise hätte verhindert werden können, wenn die Beschwerden der stark alkoholisierten Person früher abgeklärt worden wären.

Drei aktuelle Beispiele aus der der Zentralen Notaufnahme der Klinik Ottakring, die auf Personalmangel und Überlastung zurückzuführen sind. Die Reaktion der Spitalsleitung, nachdem die Vorfälle in Gefährdungsanzeigen bzw. Situationsberichten übermittelt wurden: verharmlosen, relativieren, beschwichtigen.


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