Die Türkei bleibt bei ihrem Nato-Veto gegen Schweden. Das hat auch mit Ermittlungen gegen den Präsidentensohn zu tun.
von unserer Korrespondentin Susanne Güsten
Zwischen der Türkei und der Nato gibt es zwei Wochen vor dem Gipfeltreffen der Allianz neuen Krach. Ankara legte im Mai vorigen Jahres sein Veto gegen die Aufnahme von Finnland und Schweden ein – und warf den Skandinaviern vor, zu wenig gegen antitürkische Aktivisten auf ihren Staatsgebieten zu unternehmen. Inzwischen hat Ankara dem Beitritt von Finnland zugestimmt. Bei Schweden lenkt Präsident Recep Tayyip Erdoğan bisher aber nicht ein.