Andreas Ferner: „Wenn du die 14- bis 20-Jährigen bekommst, bekommst du, salopp formuliert, alle.“
Porträt

Andreas Ferner: Auftritt vor dem strengsten Publikum der Welt

Inhalte begeisternd vermitteln – und wenn sie noch so trocken erscheinen. Das ist das Kerngeschäft von Andreas Ferner: in der Schule, vor der Klasse und auf der Kabarettbühne.

Er ist Kabarettist und Schauspieler und damit auch Unternehmer. Und außerdem Lehrer. Was all diese Beruf verbindet: In ihnen steht Andreas Ferner ständig auf der Bühne und muss vor allem eines tun – Inhalte begeisternd, mitreißend vermitteln und Menschen idealerweise zum Lachen bringen. Und seien sie noch so trocken wie Buchhaltung, Kostenrechnung oder Steuererklärung. Kaufmännische Gegenstände sind es nämlich, die Ferner unterrichtet.

„Für Führungskräfte“, sagt der 49-jährige Wiener, „ist es auch ein Vorteil, wenn sie Leute begeistern können.“ Um wichtige Botschaften an Mitarbeitende zu vermitteln. „Präsentieren, mitreißen – ich mache seit vielen Jahren nichts anders.“ Dabei müsse im Kabarett die „Wuchtelfrequenz“ sehr hoch sein. „Ich komme aus dem politischen Kabarett und mache bildungspolitisches Programm. Da möchte ich, dass die Leute ständig lachen, weil dann kann ich auch Inhalte angreifen, die schwer zu vermitteln sind.“ Zwei Stunden Programm, das heiße rund 90 Seiten Text zu erarbeiten und ihn dann auf 20 bis 25 Seiten zu verdichten: Die persönlichen Erlebnisse wie Gangaufsicht, Lehrer und ihr Datingleben, Elternsprechtage, Smartphone-Probleme in der Schule und WhatsApp-Gruppen der Eltern lieferten aber genug Stoff, um Inhalte zu verpacken.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.