Festspiele

Streit in Reichenau: Umbesetzung der „Präsidentinnen“

Intendantin Maria Happel selbst übernahm kurzfristig eine Hauptrolle in Werner Schwabs Stück.

Es sind nicht Primadonnen, sondern „Präsidentinnen“, die in Werner Schwabs Stück auf der Bühne stehen. Doch in Reichenau stritten zwei Darsteller – Petra Morzé (als Mariedl) und Marcello De Nardo (als Erna) – bei den Proben so beharrlich, dass acht Tage vor der Premiere (7. Juli) beide ausgetauscht wurden: Statt ihnen spielen Teresa Affolter und Intendantin Maria Happel. Diese hat erst am 6. Juni nach heftiger Kritik die Leitung des Reinhardt-Seminars zurückgelegt. Nun ist sie in Reichenau stark gefordert: mit der Leitung des Festivals, das sie 2022 übernommen hat, und einer textreichen Rolle, die sie in wenigen Tagen lernen muss.

Mit Nestroys „Einen Jux will er sich machen“ beginnen die Festspiele am 1. Juli, es folgen Molières „Tartuffe“ (2. 7.) und eine Dramatisierung von Joseph Roths Roman „Die Kapuzinergruft“ (6. 7.)

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