Quergeschrieben

Es sei gut, dass die Grünen in der Regierung sind. Wirklich?

Trotz der Erfahrung, wie schnell man aus dem Parlament fliegen kann, setzen die Grünen bei einem Sündenfall nach dem anderen ihren Ruf aufs Spiel.

So, das war’s dann. Nie wieder Grün wählen.“ Manchmal ist ein Blick in soziale Medien aufschlussreich, jedenfalls dann, wenn es nicht um anonyme Hasstiraden oder personalisierte Ego-Trips geht. Für eine Benutzerin war’s dann so weit, als in der Vorwoche die letzte Ausgabe der „Wiener Zeitung“ mit einem eher geschmacklosen Begleitslogan erschien. Tatsächlich ist die Rolle der Grünen bei der Umgestaltung der Zeitung in ein Propagandainstrument des Bundeskanzleramts selbst so manchen Insidern der Partei ein Rätsel.

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Eines, das gar nicht so schwer aufzulösen ist. Durch eine Laune des Zufalls verdichteten sich hier zwei Gegebenheiten zu einem – für Grün-Sympathisanten – unverständlichen politischen Handeln: Zum einen waren mit Ministerin Susanne Raab von der ÖVP und Eva Blimlinger von den Grünen zwei minder ­versierte Pseudo-Medien­politikerinnen am Werk: Raab als ideologiegetriebene Ahnungslose schreckte nicht einmal vor Unwahrheiten zurück (Stichwort: Personal­abbau); Blimlinger, einst geachtete und kritische Rektorin, zeigte sich als faktenbefreite Ahnungslose.


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