Konzert-Hoppala

Sängerin Pink lobt Rammstein - und lernt von ihren Fans

Sängerin Pink bei ihrem Konzert in Köln am 8. Juli.
Sängerin Pink bei ihrem Konzert in Köln am 8. Juli. Imago / Christoph Hardt
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US-Sängerin Pink erzählte bei ihrem Konzert in Köln von dem Wunsch, die Band Rammstein live zu sehen. Über das Schweigen im Publikum wunderte sie sich.

Auf der  „Summer Carnival“-Tour von Sängerin Pink jagt ein Hoppala das nächste. Erst vor zwei Wochen gastierte der Superstar in Wien und beklagte einen Fahrraddiebstahl während ihres Ausflugs in den Wiener Prater. Vergangenes Wochenende standen Auftritte im Kölner Rheinergiestadion auf dem Programm. Der Versuch, sich dabei mit dem Publikum über ihren Musikgeschmack auszutauschen, fand allerdings nur wenig Anklang. Nach einer lobenden Erwähnung der zuletzt wegen Missbrauchsvorwürfen stark kritisierten und viel diskutierten deutschen Band Rammstein, blieb der Applaus der 42.000 Zuseherinnen und Zuseher aus.

Wörtlich, so eine Kritik im lokalen Boulevardblatt „Express“, soll die Sängerin erzählt haben, sie hoffe von ihren Kindern einmal ein Konzert-Ticket der Band Rammstein geschenkt zu bekommen: „„Wenn ihr noch nie auf einem Rammstein-Konzert wart, müsst ihr da mal hin! Die setzen auf der Bühne Menschen in Brand!“ Die verhaltene Reaktion des Publikums blieb nicht unbemerkt, denn die Sängerin fuhr fort:  „Nein? Ihr mögt Rammstein nicht? Wurden sie gecancelt? Warum? Haben die jemanden in Brand gesetzt und nicht gelöscht? Wir mögen die wirklich nicht? Okay, dann mögen wir sie zusammen nicht! Ich bin schon 48 Mal gecancelt worden.“

Aufarbeitung auf Twitter

Auch im Nachhinein griff die 43-Jährige den Vorfall noch einmal auf und thematisierte ihre Aussage in einem Tweet. Ein Fan lies ihr nach dem Konzert einen Artikel zukommen, der die Missbrauchsvorwürfe rund um Rammstein-Sänger Till Lindemann zusammenfasste. Einen Hinweis, den Pink wie folgt kommentierte: „Das ist scheiße. Jemand hat mir das nach der Show erzählt. Danke für den Hinweis, totaler Mist.“ (red.)

>>> zur Kritik im „Express“

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