Nato-Gipfel

Putins Albtraum nimmt Gestalt an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij (links) und seine Frau Olena (rechts) wurden von Litauens Präsident Gitanas Nauseda und dessen Frau Diana herzlich begrüßt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij (links) und seine Frau Olena (rechts) wurden von Litauens Präsident Gitanas Nauseda und dessen Frau Diana herzlich begrüßt.APA / AFP / Ludovic Marin
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Die Norderweiterung der Allianz ändert das strategische Kräfteverhältnis. Zugleich stärkt die Nato die Ukraine. Nur beim Beitritt lässt sie den ukrainischen Präsidenten Selenskij zappeln.

Die Reaktion Moskaus ließ nicht lange auf sich warten: Russland werde seine „legitimen Sicherheitsinteressen“ schützen und eine angemessene Antwort geben, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag. Etwa 800 Kilometer weiter westlich, in Litauens Hauptstadt Vilnius, trafen sich derweil die Spitzen der Nato-Staaten, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Der Ukraine wurde versprochen, dass ihr „künftiger Platz in der Nato“ sei. Bei konkreten Zusagen bezüglich eines Beitritts bremste die Nato jedoch. Doch zugleich erhält Kiew weitere Waffenhilfe. Die Bündnispartner nehmen Weichenstellungen vor, die die strategischen Albträume Wladimir Putins langsam wahr werden lassen.


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