Marktbericht. Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel trotz guter Unternehmensdaten einheitlich mit leichten Verlusten tendiert.
Frankfurt am Main. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor bis 10.45 Uhr 0,75 Einheiten oder 0,03 Prozent auf 2.656,11 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 7.706,29 Punkten und einem leichten Minus von 5,60 Einheiten oder 0,07 Prozent. In London sank der FT-SE-100 um 10,50 Einheiten oder 0,17 Prozent auf 6.348,60 Zähler.
Die Wirtschaft des Euroraums wird nach Einschätzung von Experten im laufenden Jahr auf der Stelle treten. Zugleich erwarten von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragte Analysten einen geringeren Preisauftrieb.
Viele europäische Firmen hatten heute mit Gewinnen über Schätzungen überrascht. So legten die Papiere von Renault um 5,63 Prozent auf 45,625 Euro zu. Der zweitgrößte französische Autobauer hatte Gewinne vorgelegt, die weit über dem geschätzten Konsensus lagen.
ABB konnten ebenso um 4,52 Prozent auf 20,59 Schweizer Franken zulegen. Der weltgrößte Hersteller von Strom-Transformatoren hatte Gewinnzahlen vorgelegt, die die Analystenerwartungen überholten.
Auch BNP Paribas legten im Vormittagshandel um 3,02 Prozent auf 47,255 Euro zu und platzierten sich an zweiter Stelle im Euro-Stoxx-50. Die größte Bank Frankreichs hatte zuvor einen Plan zur Kostensenkung vorgelegt und die Dividende erhöht. An die Spitze des Index stiegen Anheuser-Busch mit einem Plus von 4,43 Prozent bei einem Kurs von 68,54 Euro. Am unteren Ende des Euro-Stoxx-50 rangierten Nokia mit einem Minus von 2,91 Prozent bei 2,934 Euro.
Im britischen „Footsie" stiegen Aberdeen Asset um 3,15 Prozent auf 429,10 Pence und lagen somit an der Indexspitze. Am unteren Ende des FT-SE-100 verweilten abgeschlagen Amec mit einem Minus von 6,69 Prozent.
(APA)