Analyse

Und jetzt zittern 2000 westliche Unternehmen in Russland

Mitarbeiterin einer russischen Carlsberg-Brauerei.
Mitarbeiterin einer russischen Carlsberg-Brauerei.Bloomberg
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Überfallsartig hat der Kreml das Russland-Geschäft von Danone und Carlsberg gekapert – und die Leitung auf seine loyalsten Gruppen übertragen. Das wahre Motiv dafür ist bisher nicht ersichtlich. Aber das Signal zeigt Wirkung auf Tausende westliche Unternehmen, die noch in Russland tätig sind. Kenner erklären, warum sie sich nun fürchten müssen.

Plötzlich ging alles ganz schnell. Plötzlich musste Wladimir Putin sogar am Wochenende ran, um den entsprechenden Erlass zu unterzeichnen. Und plötzlich pfiff er auf alle überflüssigen Zeremonien, wie man im Russischen sagt, wenn man ausdrücken will, dass jemand nicht mehr lange fackelte. Mit einem Handstreich war am Samstag verfügt, dass das Russland-Geschäft des französischen Lebensmittelkonzerns Danone und die russischen Baltika-Brauereien des dänischen Braukonzerns Carlsberg unter temporäre russische Zwangsverwaltung gestellt werden.

Prominenter Blockierer

Was geht da in Russland gerade vor sich? Und welche Folgen kann das haben?

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