Salzburger Festspiele

Haydn, Savall und eine neue Welt

Wenn Jordi Savall mit La Capella Nacional de Catalunya und Le Concert des Nations Haydns Oratorium interpretiert, dann ist es die geliebte, altbekannte und zugleich klanglich neue, weil mit alten Instrumenten aufbereitete Welt, die da in Musik erschaffen wird. 
Wenn Jordi Savall mit La Capella Nacional de Catalunya und Le Concert des Nations Haydns Oratorium interpretiert, dann ist es die geliebte, altbekannte und zugleich klanglich neue, weil mit alten Instrumenten aufbereitete Welt, die da in Musik erschaffen wird. © Marco Borrelli
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Haydns „Schöpfung“ in der Felsenreitschule: große Musik, klein besetzt – aber mit starker Wirkung.

„Ich wünscht selber, dass der große Tonkünstler uns durch sein Musik ein andre Welt erschaffen könnt; denn d’ jetzige Welt ist so nicht mehr viel nutz“: So hieß es nach der als Sensation bejubelten Wiener Uraufführung von Haydns „Schöpfung“ in den satirischen „Eipeldauer-Briefen“, in denen Schriftsteller Josef Richter das Zeitgeschehen aus Sicht eines naiven Mannes vom Land kommentierte. Damals stand Napoleon vor der Tür. Wir haben heute andere Gründe, uns Sorgen um die Welt zu machen als wegen eines Despoten auf Eroberungsfeldzug – oder halt!, sind es doch teilweise dieselben?

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