USA

Hunter Biden: Die Jagd der Republikaner auf das schwarze Schaf des Biden-Clans

Hunter Biden vor Gericht in Wilmington.
Hunter Biden vor Gericht in Wilmington.Reuters
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„Problemkind“ Hunter Biden könnte für den Präsidenten zur Belastung im Wahlkampf werden. Die Opposition wittert neuerlich ihre Chance.

„Hunter Biden ist ein Privatmann, und das ist seine Privatangelegenheit.“ So lautet die Sprachregelung des Weißen Hauses zum Gerichtsverfahren gegen den Präsidentensohn., vorgetragen von Biden-Sprecherin Karine Jean-Pierre. Der Präsident selbst wollte die Kalamitäten seines jüngeren Sohns nicht kommentieren. Joe Biden hat sich einen Stehsatz zurechtgelegt: „Ich bin stolz auf meinen Sohn. Er hat nichts falsch gemacht.“ Noch fast jeder Präsident hatte ein schwarzes Schaf in der Familie – bei Clinton war es Roger, bei Biden ist es Hunter.

Die Hoffnung des Präsidenten, dass sich die juristischen Probleme Hunters durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft in Luft auflösen und die Republikaner ohne Wahlkampfmunition dastehen werden, hat sich allerdings vor einem Gericht in seiner Heimatstadt, Wilmington in Delaware, zerschlagen. Maryellen Noreika, die Richterin, weigerte sich am Mittwoch vorerst, eine außergerichtliche Einigung zu akzeptieren.

Die „Hunter-Bombe“


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