Auch die vertikalen Flächen in der Wohnung wollen originell bestückt werden. Mit Büchern etwa.
Abstellflächen.Ronan und Erwan Bouroullec wussten: Im Alltag braucht man kleine Möglichkeiten, um etwas zu verstauen. „Corniches“ von Vitra sind keine herkömmlichen Regale, sie modellieren die Wand ganz individuell. (c) Beigestellt
Die Bücher scheinen an der Wand zu schweben. Doch sie stützen sich unsichtbar auf kleine Metallvorsprünge. Als Grundlage dienen die Bücher, die man in den nächsten 50 Jahren nicht mehr aufschlägt. Entworfen haben sie „Es“-Design aus Deutschland. (c) Beigestellt
Verschiedene Größen, verschiedene Tiefen, verschiedene Textilmuster: Die Elemente von „Alma“ des Herstellers Casamania sind auch einzeln Blickfänger an der Wand. (c) Beigestellt
Ronda Design macht die vertikalen Flächen zur Magnetwand. Darauf lassen sich die Regalelemente in jedem beliebigen Winkel positionieren. (c) Beigestellt
Das Wandregal „Big Jim“ von Ellips Design wölbt sich elegant aus der Mauer. (c) Beigestellt
Materielles Rüstzeug
Wenn man richtig zählt, kommt man zu Hause meist auf weit mehr als vier Wände. Zusammengerechnet ergibt das einen ziemlich großzügigen Freiraum, den man heute wieder mit Tapeten füllen könnte. Oder mit Ideen von befreundeten Wandillustratoren. Bis man aber die richtigen Leute kennt, kann man seinen Geschmack auch anders zeigen, vor allem den eigenen Geschmack für Bücher. An den Wänden springen die persönlichen Vorlieben aus künstlichen Nischen, Stufen, Gittern und Plattformen den Wohnungsgästen besonders gut ins Auge. Die Designhersteller bieten den Selbstdarstellern des eigenen Geschmacks das materielle Rüstzeug dafür.