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Linzer Musiktheater: Oper und Musical zur Eröffnung

Linzer Musiktheater Oper Musical
(c) APA/RUBRA (RUBRA)
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Mit geballtem Programm eröffnet das Musikhaus im April, darunter ein katalanischer "Parzival" und die Uraufführung der Glass-Oper "Spuren der Verirrten".

Das neue Musiktheater in Linz wird mit einem geballten Programm am ersten Wochenende eröffnet. Von Donnerstag bis Sonntag werden Uraufführungen der katalanischen Künstlergruppe "La Fura dels Baus", der Philip-Glass-Oper "Spuren der Verirrten" und der Musical-Show "Seven in Heaven" geboten. Am 11. April öffnet der Terry-Pawson-Bau am Volksgarten seine Pforten, bis Saisonende im Juli wird mit zehn Premieren und sechs Tagen der Offenen Tür gefeiert.

Nach dem Festakt zur Eröffnung am Donnerstag, dem 11. April, um 18 Uhr, der auf den Vorplatz übertragen wird, präsentiert die katalanische Theater-Performance-Gruppe "La Fura dels Baus" um 22 Uhr bei freiem Eintritt ihre Version der Gralssuche in "Ein Parzival" zu Musik von Richard Wagner. Fassade und Dach des Musiktheaters werden dabei ebenso zur Bühne wie der Vorplatz und der Volksgarten. Als Mitwirkende sind auch "rund fünfzig Kletterer, Taucher, Läufer, Skifahrer und ganz einfach abenteuerlustige, theaterinteressierte Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher" angekündigt. Wiederholungen des Spektakels gibt es am Samstag und am Sonntag.

Am Freitag, dem 12. April, steht das Auftragswerk von Philip Glass nach dem Stück "Spuren der Verirrten" von Peter Handke auf dem Programm. Alle Kunstsparten des Landestheaters arbeiten dabei gemeinsam, Dennis Russell Davies dirigiert das Bruckner Orchester. Tags darauf halten "Die Hexen von Eastwick" Einzug in Linz. Der Musical-Welterfolg nach dem Roman von John Updike wird erstmals in Österreich aufgeführt.

Für den tänzerischen Schlusspunkt des Wochenendes wird der Ballettabend "Campo Amor" des verstorbenen Landestheater-Choreografen Jochen Ulrich für die große Bühne im neuen Haus adaptiert, das Musicalensemble präsentiert sich in "Seven in Heaven". Der Sonntag eröffnet mit einem klassischen Tag der Offenen Tür den Reigen der "Tage der Künste", es gibt Führungen auf den und hinter die Bühnen. An insgesamt sechs Terminen bis Juli stellen sich die Sparten des Musiktheaters vor - auch unter Mitwirkung von außen wie beispielsweise Chören aus ganz Oberösterreich am "Tag der Stimmen".

Am Montag, dem 15. April, kommt Richard Strauss' "Rosenkavalier" in einer Neueinrichtung für das Haus am Volksgarten in den Großen Saal, am Mittwoch ertönen dort ungewohnte Klänge: "Odeon", das neue Werk der Wiener Elektronik-Künstler Tosca, gelangt zur Uraufführung. Richard Dorfmeister und Rupert Huber, der im Vorjahr zum Ars-Electronica-Festival den Linzer Mariendom mit seinem Projekt "teardrops" bespielte, präsentieren einen musikalischen Spannungsbogen von Stille über Gesangsstrukturen mit Streichquartett bis zu programmierten Rhythmen, mit Visualisierungen aus dem Ars Electronica Center.

Weitere Höhepunkte bis zum Sommer sind die Uraufführungen von Peter Androschs "Opernmaschine" und des Cross-Over-Projekts "Max'n Morizz featuring Texta", ein Auftritt des Stargeigers Nigel Kennedy sowie hochkarätige Gastspiele etwa vom Nederlands Dans Theater 2, Konzerte mit Anna Larsson und Stephen Gould sowie Letizia Scherrer und Adrian Eröd. Neue Programmschienen wie eine Jazz-Reihe, ein Sonntagsfoyer und der Opernbrunch werden im Frühjahr eingeführt.

(APA)