Die kleinen Zahlenspiele der großen Formel 1

Daten und Fakten, die sowohl den Auftakt in Melbourne als auch den Verlauf dieser Formel-1-Saison verständlicher machen, aber trotzdem keinerlei Garantien für Siege und den WM-Titel liefern.

0Premierengastgeber gibt es in dieser Saison – zum ersten Mal seit 2007 debütiert kein Grand Prix im Ecclestone-Kalender.


1 ist zum dritten Mal in Serie die Startnummer von Weltmeister Sebastian Vettel auf dem Red-Bull-Rennwagen.


2,5 Sekunden braucht ein Formel-1-Rennwagen von 0 auf 100.


3Titel hat nur einer im Feld auf dem Konto: Sebastian Vettel.


4Piloten: Deutschland, Frankreich und Großbritannien stellen mit jeweils vier Fahrern die meisten Piloten.


5Weltmeister sind im Feld: Neben Titelverteidiger Vettel sind es Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Jenson Button.


6,7Sekunden pro Runde darf der 82-PS-Zusatzschub von KERS eingesetzt werden.


8Motoren dürfen die Piloten in der Saison verwenden, für jeden weiteren gibt es eine Startplatzstrafe.


13 wurde wie üblich – aus Aberglaube – nicht als Startnummer vergeben, nach der 12 folgt die 14.


30Grand Prix hat Fernando Alonso schon gewonnen, mehr als jeder andere seiner aktuellen Konkurrenten.
36Jahre und 202 Tage: So alt wird Red-Bull-Routinier Mark Webber, der Senior im Feld, am Sonntag. Der Jüngste: Esteban Gutierrez (21 Jahre, 224 Tage).


107Prozent – innerhalb des Zeitlimits, gerechnet auf den Ersten des Qualifyings – es wurde Samstag wegen Regens abgebrochen –, müssen die Fahrer bleiben, um im GP starten zu dürfen.


230GP hat Jenson Button bestritten – die meisten aller aktuellen Fahrer.


310,408Kilometer ist die Distanz des längsten Rennens, des GP von Malaysia. Der kürzeste WM-Lauf ist der Klassiker in Monaco mit 260,520 km.
642 Kilogramm beträgt das Mindestgewicht der Autos, wegen der schwereren Reifen zwei Kilogramm mehr als 2012.

2768Kilometer absolvierte Sauber-Pilot Esteban Gutierrez während der Testfahrten, keiner schaffte mehr.


30.000Einzelteile werden in einem Formel-1-Auto verbaut.


500.000Euro Nenngebühr musste jedes Team für diese Saison zahlen, das sind 191.000 Euro mehr als bisher.

19 GP umfasst diese Saison, die am Sonntag in Melbourne begann.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.03.2013)

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