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Projekt- Infos

Sparsam im Umgang mit Energie, von Grünraum durchzogen, bunt und womöglich mit einer guten Aussicht ausgestattet -das sind die kennzeichnenden Hauptmerkmale jener Wohnbauten, die im Raum Wien gerade realisiert werden. Ein Streifzug durch aktuelle Projekte der Bundeshauptstadt führt von familienfreundlichen und naturnahen Wohnanlagen am Stadtrand über Hochhaus-Wohnungen bis zu luxuriösen Dachmaisonetten in zentraler Lage.

Öl- und Gaspreise klettern schamlos in die Höhe, Autofahrer verstopfen wie eh und je Wiens Straßen und der Himmel hüllte sich einen ganzen Sommer lang vorwiegend in sattes Grau. Für Wohnungssuchende, die der Tristesse zumindest in den eigenen vier Wänden entkommen wollen, hat der Wiener Wohnbaumarkt die entsprechenden Antworten parat. Die Hauptthemen aktuell in Bau befindlicher Projekte lauten: Energieeffizienz, Grünraum, Farbe und Ausblick.

"Wer will schon in einem 80 Meter langen Grau-in-Grau Wohnblock leben, dessen einzige Gliederung in hervorstehenden Balkonen besteht", fragt sich Buwog-Geschäftsführer Daniel Riedl, der mit dem seit Ende 2004 im Besitz der Immofinanz stehenden Bauträger beweisen will, dass es selbst bei geförderten Großprojekten anders geht. So entsteht etwa in der Kaiserebersdorfer Straße 35-37 - Fertigstellung Sommer 2006 - gerade eine Wohnhausanlage, die durch die architektonische Umsetzung unterschiedlicher Erkerausbauten und deren farblicher Gestaltung durch den Künstler Gerwald Rockenschaub hervorsticht. Großzügige Mietergärten und eine Vielzahl an Bäumen sorgen für das im Farbspektrum nötige Grün.

Grünraum ist ebenfalls zentrales Thema in einem anderen Buwog-Projekt, dem Meandrino auf dem Simmeringer Monte Laa, mit Nähe zum Laaer Wald und zum Böhmischen Prater. Zwischen halböffentlichen, von Landschaftsplanern gestalteten Grasflächen und einem sich durch das Wohngebiet schlängelnden Park werden bis November 2006 Mäander-förmige Baukörper und ein Wohnturm geschaffen. Die Mehrheit der 73 Wohneinheiten des Niedrigenergiehauses sollen besonders für Familien mit ein bis zwei Kindern geeignet sein.

Wer in Wien vor allem hoch hinaus will - und sich bis Frühjahr 2007 gedulden kann -, muss sich weiter nördlich orientieren. Ecke Höchstädteplatz 4/Pasettistraße 33 wird gerade ein 26-geschoßiger Wolkenkratzer errichtet. 24 Wohnetagen mit je sechs bis acht Wohnungen und fünf den Abschluss bildende Penthouses gipfeln in einem Blick über die Wiener Donaulandschaft.

Die Möglichkeit des Wohnens über den Dächern Wiens steht auch jener betuchten Klientel offen, die insbesondere an zentraler Lage und großer Wohnfläche interessiert ist. "Der Wohn-Trend geht zweifellos nach oben, in punkto Lage und Qualität", meint IG-Immobilien-Geschäftsführer Hermann Klein und bietet Dachmaisonettenwohnungen in der Garelligasse 3 (bezugsfertig ab Dezember 2005) sowie in der Mariahilferstraße 99 (Frühjahr 2006) an. Beim Alsergrund-Projekt Skygallerie zeichnet Architekt und Loos-Preis-Träger Walter Stelzhammer für drei Wohnungen zwischen 150 und 200 Quadratmeter verantwortlich, die auf zwei Ebenen alle Stückerln spielen - von fünf bis sieben Meter hohen Wintergärten über exklusive Nussparkettböden mit Fußbodenheizung bis zum zentralen Staubsaugersystem. Ähnlich stilvoll werden die vier bis zu 220 Quadratmeter großen Appartements in Mariahilf (Projekt Skygarden) ausgestaltet. Als I-Pünktchen versteht sich dort die Duschgelegenheit auf der rund 90 Quadratmeter großen Dachterrasse mit Ausblick auf den ruhigen, begrünten Innenhof.

Ein anderer Luxus, nämlich jener in Form von Energieeffizienz, steht bei den zahlreichen im Raum Wien in Bau befindlichen Passivenergie-Wohnhäusern im Vordergrund. Am Ortsrand von Strebersdorf etwa errichtet seit Frühjahr 2005 ein Vorarlberger Architektenteam im Auftrag von BAI-Immobilien vier Passivhäuser in Holz-Mischbauweise mit je 18 Wohnungen und einer SOS-Kinderdorf-Wohngemeinschaft. Die künftigen Bezieher (ab Sommer 2006) der zwei-, drei- und vier-Zimmer-Wohnungen mit Terrassen, Balkonen und Loggien Am Mühlweg im 21. Bezirk kommen dabei in den Genuss einer naturbetonten Umgebung. Donauinsel, Rad- und Spazierwege am Marchfeldkanal, das  Wander- und Erholungsgebiet Bisamberg sowie die Strebersdorfer Heurigen sollten für die Entfernung vom Stadtzentrum ausreichend entschädigen.

Der Passiv-Haus-Charakter (ein ähnliches Wohnprojekt ist derzeit  in der Simmeringer Dreherstraße im Entstehen) bietet dabei nicht nur einen ökologischen Vorteil. Er schont auch die Brieftasche, wenn es darum geht, die Betriebskosten zu entrichten - ein gewichtiges Argumenten in Zeiten kletternder Öl- und Gaspreise.

www.buwog.at
www.bai.at
www.ig-immobilien.com
www.mischek.at