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Wien-Marathon

Kein Streckenrekord zum Jubiläum

30.12.2016 um 22:17
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Henry Sugut hat den Hattrick in Wien geschafft. Der 27-jährige Kenianer gewann am Sonntag bei guten Marathonbedingungen in 2:08:19 Stunden, verfehlte damit den von ihm im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von 2:06:58 aber doch deutlich. Der Sieger von 2010, 2012 und 2013 führte einen Fünffachsieg für sein Heimatland an.
Henry Sugut hat den Hattrick in Wien geschafft. Der 27-jährige Kenianer gewann am Sonntag bei guten Marathonbedingungen in 2:08:19 Stunden, verfehlte damit den von ihm im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von 2:06:58 aber doch deutlich. Der Sieger von 2010, 2012 und 2013 führte einen Fünffachsieg für sein Heimatland an.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Bei den Frauen triumphierte mit Flomena Cheyech ebenfalls eine Läuferin aus Kenia, ihre 2:24:34 sind die drittschnellste Wien-Zeit.
Bei den Frauen triumphierte mit Flomena Cheyech ebenfalls eine Läuferin aus Kenia, ihre 2:24:34 sind die drittschnellste Wien-Zeit.
(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
Bei plus 12 Grad hatte sich der Marathon-Tross um 09.00 Uhr auf der Wagramer Straße vor der Reichsbrücke in Bewegung gesetzt, mit 41.326 Aktiven für alle Bewerbe verzeichneten die Organisatoren bei der 30. Auflage einen Melderekord.
Bei plus 12 Grad hatte sich der Marathon-Tross um 09.00 Uhr auf der Wagramer Straße vor der Reichsbrücke in Bewegung gesetzt, mit 41.326 Aktiven für alle Bewerbe verzeichneten die Organisatoren bei der 30. Auflage einen Melderekord.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Das Laufspektakel eröffnet hatte der 39-jährige äthiopische Wunderläufer Haile Gebrselassie, der das Halbmarathon-Champions-Race in 61:14 Minuten gewann.
Das Laufspektakel eröffnet hatte der 39-jährige äthiopische Wunderläufer Haile Gebrselassie, der das Halbmarathon-Champions-Race in 61:14 Minuten gewann.
(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
"Es ist eine wunderbare Atmosphäre, ein fantastisches Rennen. Hier muss man einfach dabei sein, die Leute unterstützen die Läufer und feiern ein Fest", sagte Gebrselassie im Ziel mit einem großen Lächeln im Gesicht. Mit seiner Zeit war er auch zufrieden. "Sie ist gut. Ich wollte aber schon schneller laufen, und es wäre auch möglich gewesen. Ich bin es aber zu schnell angegangen, ich hätte wirklich langsamer beginnen sollen", erklärte er.
"Es ist eine wunderbare Atmosphäre, ein fantastisches Rennen. Hier muss man einfach dabei sein, die Leute unterstützen die Läufer und feiern ein Fest", sagte Gebrselassie im Ziel mit einem großen Lächeln im Gesicht. Mit seiner Zeit war er auch zufrieden. "Sie ist gut. Ich wollte aber schon schneller laufen, und es wäre auch möglich gewesen. Ich bin es aber zu schnell angegangen, ich hätte wirklich langsamer beginnen sollen", erklärte er.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Marathonsieger Henry Sugut arbeitete sich auf dem vorletzten Kilometer einen Vorsprung heraus, den er bis ins Ziel kämpfe. Er siegte vor Solomon Kiptoo (2:08:34, links) und den in Österreich lebenden und trainierenden Geoffrey Ndungu (2:08:42, rechts).
Marathonsieger Henry Sugut arbeitete sich auf dem vorletzten Kilometer einen Vorsprung heraus, den er bis ins Ziel kämpfe. Er siegte vor Solomon Kiptoo (2:08:34, links) und den in Österreich lebenden und trainierenden Geoffrey Ndungu (2:08:42, rechts).
(c) EPA (HANS PUNZ)
"Ich bin sehr stolz, dass ich zum dritten Mal in Wien gewonnen habe. Ich bedanke mich bei den Zuschauern, die mich an der Strecke so stark unterstützt haben", sagte Sugut nach dem Lauf. Es sei aber ein bisschen zu warm und die Gegner stärker gewesen als im vergangenen Jahr. Deshalb habe es auch Extra-Kraft gekostet, sie hinter sich zu lassen.
"Ich bin sehr stolz, dass ich zum dritten Mal in Wien gewonnen habe. Ich bedanke mich bei den Zuschauern, die mich an der Strecke so stark unterstützt haben", sagte Sugut nach dem Lauf. Es sei aber ein bisschen zu warm und die Gegner stärker gewesen als im vergangenen Jahr. Deshalb habe es auch Extra-Kraft gekostet, sie hinter sich zu lassen.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Bei den Frauen verbesserte Cheyech ihre persönlichen Bestleistung um zehn Minuten, sie galt als Geheimtipp, hatte sie doch am 3. März in Rom-Ostia die Weltklasse-Halbmarathonzeit von 67:39 Minuten erreicht.
Bei den Frauen verbesserte Cheyech ihre persönlichen Bestleistung um zehn Minuten, sie galt als Geheimtipp, hatte sie doch am 3. März in Rom-Ostia die Weltklasse-Halbmarathonzeit von 67:39 Minuten erreicht.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Zweite wurde die Äthiopierin Meskerem Assefa (2:31:18) vor ihrer Landsfrau Eyerusalem Kuma (2:32:24), die erst kurzfristig verpflichtet worden war. Die als Mitfavoritin gehandelte Kebebush Haile (ETH) gab auf.
Zweite wurde die Äthiopierin Meskerem Assefa (2:31:18) vor ihrer Landsfrau Eyerusalem Kuma (2:32:24), die erst kurzfristig verpflichtet worden war. Die als Mitfavoritin gehandelte Kebebush Haile (ETH) gab auf.
Auch die Damen hatten mit dem Wetter ihre Sorgen. Um die Mittagszeit, als die zahlreichen Hobbyläufer noch unterwegs waren, waren es in der Sonne an die zwanzig Grad.
Auch die Damen hatten mit dem Wetter ihre Sorgen. Um die Mittagszeit, als die zahlreichen Hobbyläufer noch unterwegs waren, waren es in der Sonne an die zwanzig Grad.
(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
Österreicher suchte man im Vorderfeld der Ergebnislisten vergebens. Peter Fankhauser kam in 2:35:12 auf den 16. Platz, Natalia Steiger in 2:57:43 auf den elften Rang.
Österreicher suchte man im Vorderfeld der Ergebnislisten vergebens. Peter Fankhauser kam in 2:35:12 auf den 16. Platz, Natalia Steiger in 2:57:43 auf den elften Rang.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
"Ich hatte die letzten zwölf Kilometer Krämpfe, habe mich aber ins Ziel gekämpft. Aber deshalb ist es so eine schlechte Zeit geworden", sagte Fankhauser, für den es der letzte Marathon war.
"Ich hatte die letzten zwölf Kilometer Krämpfe, habe mich aber ins Ziel gekämpft. Aber deshalb ist es so eine schlechte Zeit geworden", sagte Fankhauser, für den es der letzte Marathon war.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Hoermandinger)
Österreichs aktuell stärkster Mann über 42,195 Kilometer, der Oberösterreicher Günther Weidlinger, läuft am kommenden Sonntag den Marathon in Linz.
Österreichs aktuell stärkster Mann über 42,195 Kilometer, der Oberösterreicher Günther Weidlinger, läuft am kommenden Sonntag den Marathon in Linz.
(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
Skisprung-Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer war als Staffelläufer im Einsatz. Auch Team-Olympiasieger und -Weltmeister Andreas Kofler sowie die junge Sensationsspringerin im silbernen WM-Mixed-Team, Chiara Hölzl, gingen an den Start.
Skisprung-Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer war als Staffelläufer im Einsatz. Auch Team-Olympiasieger und -Weltmeister Andreas Kofler sowie die junge Sensationsspringerin im silbernen WM-Mixed-Team, Chiara Hölzl, gingen an den Start.
(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
Für die Läufe im Rahmen des 30. Vienna City Marathons hatten sich 41.326 Läufer aus 118 Nationen angemeldet. Der bisherige Melderekord für Wien lag bei 36.157.
Für die Läufe im Rahmen des 30. Vienna City Marathons hatten sich 41.326 Läufer aus 118 Nationen angemeldet. Der bisherige Melderekord für Wien lag bei 36.157.
(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
Für den Marathon waren 10.588 in die Startliste eingetragen, für den Halbmarathon 14.907, den Staffelmarathon 12.556 (3.139 Teams), sowie die zwei Kinderläufe insgesamt 3.275 Personen.
Für den Marathon waren 10.588 in die Startliste eingetragen, für den Halbmarathon 14.907, den Staffelmarathon 12.556 (3.139 Teams), sowie die zwei Kinderläufe insgesamt 3.275 Personen.
(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
Zu den klaren Siegern des Vienna City Marathons gehört auch der Tourismus. Fast 80.000 Nächtigungen bringt das Laufevent mit sich, berichteten Veranstalter Wolfgang Konrad und Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner.
Zu den klaren Siegern des Vienna City Marathons gehört auch der Tourismus. Fast 80.000 Nächtigungen bringt das Laufevent mit sich, berichteten Veranstalter Wolfgang Konrad und Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner.
(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
Damit sei heuer in Wien ein Teilnehmerniveau wie bei den Marathons in den vielfach größeren Metropolen New York oder London erreicht worden.
Damit sei heuer in Wien ein Teilnehmerniveau wie bei den Marathons in den vielfach größeren Metropolen New York oder London erreicht worden.
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Ch. Kelemen)

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