Büroturm, der Energie erzeugt

Raiffeisen eröffnet am Donaukanal das weltweit erste Bürohochhaus nach Passivhausstandards.

Früher drehte sich am Standort der einstigen OPEC-Zentrale alles um Öl. Nun leistet ein Neubau der Raiffeisen Holding NÖ-Wien namens „RHW.2“ in ganz anderer Hinsicht einen Energie-Beitrag: Der 78 Meter hohe Bau aus Glas und Stahl besitzt eine Klimaschutzfassade und ein Blockheizwerk, welches neben Strom auch Wärme- und Kühlenergie erzeugt. Hinzu kommt, dass in diesem neuen, lichten Zubau zum Raiffeisenhaus Wien auch Erdwärme und Photovoltaik genutzt werden. Das macht den Turm zu einem nachhaltigen Vorzeigebau, der bei seiner Eröffnung auch gleich ausgezeichnet wurde: Umweltminister Nikolaus Berlakovich verlieh dem Klimaschutzhaus die klima.aktiv-Plakette in Gold, es erreichte nach dem Bewertungssystem „Total Quality Building“ der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen 949 von 1000 Punkten. 
Der markante, zum Donaukanal hin spitzzulaufende Bau umfasst 20.000 Quadratmeter Bürofläche auf 21 Stockwerken und bietet 900 Mitarbeitern Platz. 2010 wurde der  84 Millionen teure Bau nach dem Abbruch des Opec-Gebäudes begonnen - und innerhalb des veranschlagten Kosten- und Zeitrahmens finalisiert.

APA/ag./red.

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