"gusenbauer.at" geht nach Linz

I
n Deutschland muss Neo- Kanzlerin Angela Merkel um die bereits lange vor ihrer Wahl an einen Mann vergebene Internet-Adresse "bundeskanzlerin-merkel.de" kämpfen. Wie die "Presse" berichtete, könnte dieses Schicksal auch einem möglichen künftigen SP-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer drohen. Denn die Internet-Adresse "bundeskanzler-gusenbauer.at" war noch am freien Markt zu haben und hätte von jedem weggeschnappt werden können. Kurz nach Erscheinen des Artikels war es so weit: Ein Linzer sicherte sich diese Adresse in der Vorwoche. Offensichtlich steht persönliches Interesse dahinter. Denn laut SP-Zentrale hat es keine Order gegeben, die Adresse zu kaufen. Sonst müsste man sich gleich alle Variationen sichern, die mit Bundeskanzler Gusenbauer denkbar sind, erklärt SP-Kommunikationschef Josef Kalina. Die SPÖ habe jedenfalls keine Angst vor einer möglichen neuen Schmähseite gegen Gusenbauer unter dieser Adresse. Derartige Seiten seien ohnedies kontraproduktiv.
N
icht ganz konfliktfrei ge staltet sich der unfreiwillige Abgang des Noch-Geschäftsführers der steirischen ÖVP, Andreas Schnider. Der 46-Jährige ist formell noch bis Jahresende im Amt, die Presseaussendungen schreibt aber schon sein Nachfolger Hannes Missethon, säuberlich apostrophiert nur als "Abgeordneter zum Nationalrat". Schnider, der schon bei der Designierung des Nachfolgers durch Abwesenheit auffiel, erklärt zu dieser Voreiligkeit knapp: "Missethon ist eben in alles eingebunden, ich nicht." Stattdessen hat Schnider Weihnachtsgrüße verschickt, die zu Interpretationen Anlass geben. Schnider legte nämlich kleine Holztiere bei - offenbar in Anlehnung an die Causa Tierpark Herberstein. Kryptische Begründung des Theologen: "Der Tierpark Gottes ist groß." Schnider ist nun auf Arbeitssuche - seine alte Stelle als (karenzierter) Religionspädagoge will er nicht antreten.
I
m Hauptverband der Sozial versicherungsträger durften die Mitarbeiter am Montag Weihnachtsgeschenke einkaufen gehen: Ein Stromausfall legte die Computer lahm, die Angestellten wurden heimgeschickt.


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