Aviophobie

„Ich hatte pure Panik“: Wie man Flugangst überwinden kann

Archivbild: Blick in ein Passagierflugzeug bei der Pariser Luftfahrtmesse.
Archivbild: Blick in ein Passagierflugzeug bei der Pariser Luftfahrtmesse.Reuters / Benoit Tessier
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Airlines verzeichnen wieder Auslastungen wie zu Vorpandemiezeiten. Während sich viele darauf freuen, ins Ausland zu fliegen, macht sich bei anderen Panik breit.

Am Flughafen angekommen, hat Andreas Moritzer keine Möglichkeit mehr, sich abzulenken. Umgeben von hektischen Reisenden und dem Geräusch rollender Gepäckstücke, macht sich ein Gefühl von Nervosität und Enge breit. „Was, wenn der Flieger abstürzt? Oder ich in der Maschine eine Panikattacke bekomme? Und wir nicht heil angekommen?“, fragt er sich. Die negativen Gedanken nehmen so viel Raum ein, dass die Vernunft nicht mehr durchdringen kann. Seine Hände fangen an zu schwitzen, der Puls steigt, die Knie werden weich. Ein Zustand, der er als qualvoll beschreibt.

Begonnen hat alles mit einem Kurzstreckenflug von Rom nach Triest, erzählt der 49-Jährige. „Es war im Jahr 1993, auf dem Rückflug meines ersten Flugs. Als der Pilot zum Landeanflug ansetzte, kam die Maschine in eine gefühlte Schieflage. Dann mussten wir 50 Meter über der Ladepiste erneut durchstarten. Das haben wir drei Mal wiederholt. Das Beben wurde so heftig, dass die Menschen um mich anfingen, zu schreien. Schlussendlich ist der Flieger mit hoher Geschwindigkeit am Boden aufgeschlagen“, beschreibt er das traumatische Erlebnis. „Innerlich hatte ich pure Panik bis zur Todesangst. Ich hab geschwitzt und wurde kreidebleich.“

»Innerlich hatte ich pure Panik bis zur Todesangst. Ich hab geschwitzt und wurde kreidebleich.«

Andreas Moritzer

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