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Bei diesen drei Aktien sehen Experten nun eine sehr gute Kaufgelegenheit

Manche Aktie ist einen besonderen Flirt wert. Manches Unternehmen verdient sogar direkt damit Geld.
Manche Aktie ist einen besonderen Flirt wert. Manches Unternehmen verdient sogar direkt damit Geld.Imago
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Die Börsen müssen nun einmal die Euphorie der vergangenen Monate verdauen. Aber auch in dieser Phase machen Experten sehr attraktive Aktien aus. Zwei von ihnen haben heuer ihre Stärke bereits bewiesen und sollten auch weiter stark bleiben. Und bei der dritten erscheint nach einer langen Durststrecke nun sogar eine Kursverdoppelung möglich.

Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen“, sagt der Volksmund in Anlehnung an eine Gedichtzeile von Johann Wolfgang von Goethe. Und so ist es immer wieder auch an der Börse. In der abgelaufenen Woche ließ sie einmal etwas Luft heraus. Nicht wirklich katastrophal, wohlgemerkt, aber doch deutlich – beim deutschen Leitindex DAX waren es vier Prozent.

USA verlieren höchste Bonitätsnote

Zuvor hatte ja wahrlich Euphorie geherrscht. Der DAX hatte ein Rekordhoch erreicht. Und auch die US-Börsen waren von ihren alten Höchstständen aus dem Jahr 2021 nicht mehr sehr weit entfernt. Beim US-Leitindex Dow Jones waren es sage und schreibe 13 Tage, die er ununterbrochen gestiegen war (die längste Gewinnstrecke seit 1987), ehe er zum ersten Mal am 27. Juli leicht korrigierte. Und nun wurde aus der abgelaufenen Woche eben ein Kontrapunkt zum starken Juli. Als bemerkenswerter Verstärker fungierte dabei, dass die Ratingagentur Fitch in der Nacht auf Mittwoch die Bonitätsnote der USA von „AAA“ auf „AA+“ gesenkt hat. Das Rating hat vor allem für Investoren in Anleihen Bedeutung. Die Aktienmärkte reagierten dennoch nervös.

Die Erkenntnisse aus den Konzernbilanzen

Zum Teil hat das auch damit zu tun, dass die Abkühlung der Konjunktur in den Konzernbilanzen sichtbar zu werden begann. Die Margen werden geringer, die Auftragsbücher leeren sich. „Zur Halbzeit der Berichtssaison sieht das Zeugnis mau aus“, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg Ende Juli: Die Gewinne der Unternehmen im MSCI Europe seien im Vergleich zum Vorjahr um fast zwölf Prozent gesunken – der erste Rückgang seit 2020. Und „auch in den USA verzeichnen die Unternehmen die stärksten Gewinnrückgänge seit zwei Jahren.“

Eine interessante, andere Statistik zu den Unternehmensbilanzen brachte Mark Decker, Analyst des Bankhauses Merck Finck, am Freitag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters ins Spiel: Zur Halbzeit der Bilanzsaison stehe es eins zu null für die USA, sagte er. „Während in den USA circa 80 Prozent der Unternehmen in Bezug auf die Gewinne überraschen konnten, waren es in Europa um die 50 Prozent.“ Insgesamt seien die Zahlen besser als befürchtet.

Drei attraktive Aktien

Kein eindeutiges Bild also. Und Grund genug, sein Engagement an der Börse derzeit zwar nicht mit Angst, aber mit der nötigen Vorsicht anzugehen, zumal die Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Zentralbanken und über die Auswirkung ihrer bisherigen Zinsschritte auf die Konjunktur bleibt.

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