Sturm Graz trifft in der Qualifikation auf Eindhoven, kennt die harte Ausgangslage und sogar potenzielle Playoff-Gegner. Und die Pein, im Erfolgsfall – in Klagenfurt – spielen zu müssen.
Heute geht es für Sturm Graz um alles: die „Schwoazen“ starten bei PSV Eindhoven die Champions-League-Qualifikation (20.30 Uhr, live ORF1). Für die vierte Teilnahme muss Österreichs Cupsieger den niederländischen Cupsieger besiegen und danach eine weitere Runde meistern. Trainer Christian Ilzer bezeichnete Eindhoven – mit ÖFB-Legionär Philipp Mwene – als „echtes Kaliber“. Vor Ehrfurcht erstarre aber keiner.
Es ist müßig, von Zeiten, in denen unter Ivica Osim Großartiges erreicht und für landesweite Euphorie gesorgt worden war, zu träumen. Die Realität der Gegenwart ist eine andere, rauer und kompromissloser für kleine Vereine, die sich ihren Weg in die Königsklasse bahnen. Salzburg hat, ob langjähriger Erfolgsarbeit, den Startplatz als Meister fix, der Vizemeister muss in der dritten Qualifikationsrunde starten. Immerhin, eine Gruppenphase, die der Europa League, ist vor Anpfiff gewiss.