Im Keller: Rosé

Kürzlich stand da noch eine angebrochene Flasche Rosé im Kühlschrank.

Kürzlich war fürs Selbstkochen keine Zeit, und auf die Frage „Welches Abendessen lassen wir uns liefern?“ gab es natürlich eine einstimmige Antwort. Meine Stimme zählt nicht, ich bin „der Holer“, wie mein Vierjähriger sagt. Ich bin also der, der das Sushi holt. Ich glaube, Kinder lieben Sushi, weil sie mit Herzenslust im Essen herumstochern können, ohne dafür angepflaumt zu werden. Aber ein Essen, zu dem man nichts Ordentliches trinken kann, ist kein Essen, sage ich, der Tee nur trinkt, wenn er krank ist. Kürzlich stand da aber noch eine angebrochene Flasche Rosé im Kühlschrank. Und das war dann doch ein kleines Highlight. Der Wein stammt vom Chateau Sainte Marguerite, einem feinen Weingut an der französischen Riviera in der Nähe von Saint-Tropez.

Aus den Sorten Grenache und Syrah keltert Familie Fayard diesen einfachen, aber spannenden Roséwein, dessen Duft nach Kräutern tatsächlich in die Provence entführt. Passt wunderbar zu Frühling, Sommer, Fernweh und – zu meinem Erstaunen - Sushi. Ach ja: Die Reise nach Frankreich endete abrupt, als sich der Achtjährige in der Küche seine Stäbchen zuspitzen wollte.

Chateau Sainte Marguerite, Rosé Cru Classé Côtes de Provence 2012, 12,90, Vinothek Wagner

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