Im Keller: Heimkehrer

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Die Entscheidung ist Stefan Tscheppe vermutlich nicht allzu schwer gefallen. Schließlich wird einem nicht oft ein funkelnagelneues Weingut auf die grüne Wiese gestellt-

Die Entscheidung ist Stefan Tscheppe vermutlich nicht allzu schwer gefallen. Schließlich wird einem nicht oft ein funkelnagelneues Weingut auf die grüne Wiese gestellt, das alle Stückeln spielt und in dem man sich als Weinmacher nach Herzenslust austoben kann. Vergangenen Herbst hat Tscheppe Kalifornien Ade gesagt und leitet seither das Weingut Esterházy im burgenländischen Trausdorf. Und dort tobt er nun. Unter anderem auf dem Leithaberg. Der Blaufränkisch Leithaberg DAC 2011 ist seit Kurzem im Verkauf. Ein wunderbar schlanker, strukturierter, kühler Rotwein.

Sehr modern, sehr präzise. Ein schöner Kontrast zu den sonst sehr üppigen, mächtigen Rotweinen – allen voran dem Tesoro, der High-End-Granate des  fürstlichen Weinguts. Aber zurück zu Stefan Tscheppe, dem Spross der bekannten steirischen Winzerfamilie. Sechs Jahre werkte er auf dem Weingut Perry Creek. Ein paar Proben seines Wirkens im Wilden Westen hat er quasi als flüssige Visitenkarte mitgenommen. Und wenn er nur annähernd dort fortsetzt, wo er in Kalifornien aufgehört hat, wird das eine ziemlich tolle Geschichte.

Weingut Esterházy, Blaufränkisch Leithaberg 2011, kostet 17 Euro ab Hof

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