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Windows 8: Microsoft wehrt sich gegen "extreme" Kritik

Windows 8: Microsoft wehrt sich gegen
Windows 8: Microsoft wehrt sich gegen "extreme" Kritik(c) REUTERS
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PR-Chef Frank X. Shaw findet die Abgesänge auf das Betriebssystem unangebracht. Windows 8 sei "ein gutes Produkt" und werde noch besser.

Microsoft muss seit der Veröffentlichung von Windows 8 eine Menge an Kritik einstecken. Der Paradigmenwechsel in der Steuerung, weg vom Startmenü und hin zum flächigen Startbildschirm mit Live Tiles, kam bei eingefleischten Nutzern nicht gut an. Selbst renommierte Medien wie die Financial Times und der Economist publizierten Abgesänge auf Microsoft. Nun reicht es dem Software-Konzern in Redmond. PR-Chef Frank X. Shaw reagiert in einem Blogeintrag auf die seiner Meinung nach "extreme" Kritik.

Sensationsgier statt Analyse

Shaw wirft den Medien vor, für das Erhaschen von Klicks oft reißerische Dinge zu produzieren. Wer aus der Masse hevorstechen möchte, würde sich für Sensationsgier statt kühle Analyse entscheiden. "Schwarz-weiße Karikaturen werden manchmal mehr geschätzt als die grauschattierte Realität", schreibt Shaw. Früher sei es als positiv bewertet worden, wenn ein Hersteller auf Kritik reagiert. Jetzt, wo Microsoft mit Windows 8.1 (Codename "Blue") dieses Feedback teilweise umsetzen will, wird negativ bewertet. "Eines der prominentesten Eingeständnisse des Versagens" bezeichnete die Financial Times Microsofts Update-Pläne.

Der Microsoft-Manager wiederholt den Meilenstein der 100 Millionen verkauften Windows-8-Lizenzen und beharrt, dass das Betriebssystem ein gutes Produkt sei. Der Hersteller hält an seiner Vision fest, dass die Zukunft in Richtung Touchscreens, Mobilität und Nutzung mehrere Geräte gleichzeitig gehen wird.

Kritik prinzipiell erwartet

Zum Abschluss deutet Shaw neue Geräte und neue Nutzungsmöglichkeiten für Windows 8 an. Seit Wochen kursieren Vermutungen, dass das kommende Update sich besonders für Tablets mit 7- oder 8-Zoll-Bildschirm eignet. Shaw erwartet, dass es weiterhin Rückmeldungen geben wird, die Microsofts Pläne gutheißen, als auch jene, die stark widersprechen. "Alles gut, alles erwartet", sagt der PR-Chef. Als Abschluss verlinkt er dann auf einen Artikel von Gizmodo. Dieser beschwört Microsoft, den aktuellen Kurs beizubehalten.

(Red.)