Im Keller: Burgund in Weiß

Als „Einstiegswein“ in die Welt von Benjamin Leroux bietet sich der Bourgogne Blanc 2011 an.

Benjamin Leroux besitzt zwar keinen einzigen eigenen Weingarten, sein Name bürgt aber seit Jahren für großartige Weine aus der Côte d‘Or im Burgund. Aufmerksam wurde man auf den jungen Önologen, als er die Leitung der Domaine Comte Armand in Pommand übernahm. Das war 1999. Bald begann er als Négociant Weine zu produzieren. Mittlerweile tut er dies in so großem Umfang, dass er in Beaune eine Kellerei erworben hat. Seine Vertragswinzer bewirtschaften die Weingärten nach biodynamischen Richtlinien, Leroux und seinem Team sind Ernte und Verarbeitung vorbehalten. So entstehen hochgelobte Montrachets und großartige Pinots.

Freilich auch zu mittlerweile großartigen Preisen. Als „Einstiegswein“ in die Welt von Benjamin Leroux bietet sich der Bourgogne Blanc 2011 an. Ein wunderbarer Chardonnay, schön salzig, sehr mineralisch, aber trotzdem nicht metallisch wie so oft hier anzutreffen, sondern geradezu cremig. Was bei Leroux gefällt: Er widmet sich mit großer Hingabe den  Village-Lagen und bringt Weine hervor, die den Grands Crus und Premiers Crus in kaum etwas nachstehen.

Benjamin Leroux, Bourgogne Blanc, Chardonnay 2001, 21 Euro bei Vinothek Wagner

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