Wiener Börse: ATX im Frühhandel etwas leichter

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Wiener Boerse Eroeffnung Fruehhandel(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Gemischte Vorgaben aus Übersee haben auch an den europäischen Aktienmärkten für Kursverluste gesorgt. Post und Uniqa legen Zahlen vor.

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2476,40 Punkten nach 2484,77 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 8,37 Punkten bzw. 0,34 Prozent.

Gemischte Vorgaben aus Übersee haben auch an den europäischen Aktienmärkten für Kursverluste gesorgt. Während die Vorgaben von der Wall Street leicht negativ waren, gab es an den asiatischen Börsen Kursgewinne zu verzeichnen. Das Interesse der Anleger dürfte sich am Nachmittag vor allem auf neue Daten aus den USA richten. Auf der Agenda stehen der Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan sowie der US-Index der Frühindikatoren.

Uniqa deutlich im Plus

In Wien setzt sich die Berichtssaison heute mit Zahlen von Uniqa und der Österreichischen Post fort. Die Post hat im ersten Quartal 2013 besser verdient als in der Vorjahresperiode. So ist der operative Gewinn um 2,4 Prozent auf 59,7 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatz ist hingegen nach der Dekonsolidierung des Geschäfts in Belgien und Luxemburg leicht gefallen. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt unverändert, es wird ein stabiler bis leicht steigender Umsatz erwartet. Die Titel der Post ermäßigten sich im Frühhandel um minimale 0,02 Prozent auf 31,49 Euro.

Dagegen setzten sich Uniqa mit einem klaren Plus von 3,65 Prozent auf 10,78 Euro an die Spitze der Kurstafel. Der Versicherungskonzern ist gut ins Jahr 2013 gestartet und hat mit einer Steigerung des Nettogewinns auf das Zweieinhalbfache im ersten Quartal die Analystenprognosen übertroffen. Das Konzernergebnis legte um 150 Prozent von 30 auf 76 Mio. Euro zu, erwartet waren im Schnitt 65 Mio. Euro.

Aufschläge gab es auch bei RHI (plus 0,46 Prozent auf 27,43 Euro) zu verzeichnen. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Papiere von 31,50 Euro auf 32,50 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung „Buy“ blieb indessen aufrecht.

Der ATX Prime notierte bei 1217,62 Zählern und damit um 0,26 Prozent oder 3,14 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, zwölf mit tieferen und drei unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 324.708 (Vortag: 714.572) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 11,024 (18,77) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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