Der Preisauftrieb ist „merklich gedämpft“, Salzburg geht bei der Präsentation des Immobilienpreisspiegels der WKO am Dienstag als Hotspot Österreichs hervor.
Österreichweit haben sich die Preise für Immobilien zwar weiter erhöht, der Aufwärtstrend war aber „merklich gedämpft“, hält Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich, bei der Präsentation des Immobilienpreisspiegels 2013 am Dienstag fest. Lediglich die Knappheit des Angebotes in Salzburg führe zu einem Ausreißer, so Malloth.
Die Mieten sind 2012 im Österreichschnitt um 3,5 Prozent gestiegen – das bei einer Inflationsrate von 2,4 Prozent – , wobei es zwischen den Bundesländern starke Unterschiede gab: Tirol verzeichnete einen Zuwachs um ein Prozent, in Vorarlberg waren es hingegen fast sechs Prozent. Am günstigsten sind die Mieten in Kärnten und der Steiermark (5,65 bzw. 5,66 Euro pro Quadratmeter). Am teuersten ist wie üblich Wien mit einem Quadratmeterpreis von 9,11 Euro.
Beim Eigentum waren Wohnungen als Geldanlage sehr beliebt: Wien als teuerstes Pflaster erlebte auch den höchsten Anstieg mit 9,1 Prozent auf 3600 Euro pro Quadratmeter. Im Burgenland gingen die Eigentumspreise nur minimal (0,02 Prozent) auf 1580 Euro zurück. Bei Reihenhäusern ist Salzburg mit Quadratmeterpreisen von 2500 Euro am teuersten – der Anstieg betrug 6,49 Prozent. Am günstigsten sind sie in der Steiermark mit 1205 Euro pro Quadratmeter, in diesem Bundesland gab es mit 0,5 Prozent den geringsten Anstieg.
In den Landeshauptstädten fiel die Preisexplosion von 10,91 Prozent in Salzburg auf. Linz, an zweiter Stelle liegend, verzeichnete einen Anstieg von 4,5 Prozent. St. Pölten liegt mit einem Plus von 4,20 Prozent an dritter Stelle im Städte-Ranking.