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Erdogan nennt christliches Byzanz "dunkles Kapitel"

Erdogan nennt christliches Byzanz
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Erst die Osmanen hätte das "Zeitalter der Erleuchtung" eingeleitet, sagt der türkische Premier anlässlich des Jahrestags der Eroberung von Byzanz.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Herrschaftszeit der christlichen Byzantiner in der heutigen Türkei als "dunkles Kapitel" bezeichnet. Mit der Eroberung von Konstantinopel und dem Sieg über das Byzantinische Reich im 15. Jahrhundert hätten die muslimischen Osmanen ein "Zeitalter der Erleuchtung" eingeleitet, sagte Erdogan am Mittwoch nach Angaben von Kathpress laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA.

"Auch heute schreiben wir Geschichte"

Der islamisch-konservative Premier sprach bei der Grundsteinlegung für eine neue Autobahnbrücke über den Bosporus in Istanbul, die am Jahrestag der Eroberung von Byzanz (Konstantinopel) am 29. Mai 1453 stattfand.

"Auch heute schreiben wir Geschichte", sagte Erdogan in Anspielung auf den Bau der Brücke, der dritten Verbindung zwischen Asien und Europa in Istanbul. Die Istanbuler Behörden begehen den Jahrestag des Sieges über Byzantiner traditionell mit Feierstunden und Festveranstaltungen.

 

(APA)