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5 mal 5 Fragen an Alex Magedler

(c) Melanie Ziegler
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Fotograf Alex Magedler sucht seine Motive auf den Straßen, besonders auf Reisen. Vom 11. Juni bis 10. August zeigt der Schauraum Eigensinnig seine Serie »Niger: le temps élastique«, Deutsch: die dehnbare Zeit.

1. Die fünf spannendsten Orte zum Fotografieren?

1. Der, an dem ich gerade bin.
2. Der Ort, zu dem ich bald aufbrechen werde.
3. Der Ort, von dem ich gerade zurückkehre.
4. Der Ort, den ich nie erreichen werde.
5. Der Ort, an dem Fotografieren verboten ist.
   
   

2. Fünf Motive, die man nur in Niger findet?

1. Das Karawanenlager nahe der Oase Bilma,
2. die Sanddünen der Tenere,
3. Abendlicht auf dem Minarett der Moschee Agadez,
4. Salzminen von Seguidine,
5. den Arbre du Tenere.
   
   

3. Fünf Motive, die für den Um gang mit Zeit in Niger stehen?

1. Karawane in Bewegung,
2. ein defekter, überladener Lkw am Straßenrand,
3. das Zubereiten und Trinken des Tees durch die Tuareg,
4. das Aufpumpen des Autoreifens mit der Handpumpe,
5. Frauen in der endlosen Warteschlange vor einem Brunnen.

4. Fünf Reaktionen, die du dir auf deine Bilder wünscht?


1. Lächeln,
2. staunen,
3. fragen,
4. nachdenken,
5. genau hinsehen.

5. Fünf Gründe für Streetfotografie statt Inszenierung?

1. Reagieren ist für mich einfacher als agieren.
2. Ständig neue Motive.
3. Dokumentation des Alltags.
4. Man geht nicht fotografieren, man fotografiert wenn man geht.
5. Irgendeinen Sport muss man ja betreiben.

(Red.)