Österreichs Badeseen großteils auf "Betriebstemperatur"

Die Badessen erreichen schön langsam angenehme Badetemperaturen, wie hier der Steinbrunnersee im Burgenland.
Die Badessen erreichen schön langsam angenehme Badetemperaturen, wie hier der Steinbrunnersee im Burgenland.(c) APA/ROBERT JAEGER

Der Tiroler Achensee liegt mit 16 Grad am unteren Ende des Temperaturvergleichs. Der steirische Stubenbergsee ist am wärmsten.

Ein paar Tage vor dem kalendarischen Sommerbeginn am kommenden Freitag sind die Temperaturen in ganz Österreich im Bereich der 30-Grad-Marke angelangt. Abkühlung bieten die heimischen Badeseen, denn zumindest bis Donnerstag soll die erste Hitzewelle des Jahres anhalten. Am wärmsten ist der steirische Stubenbergsee mit 26 Grad (Stand vom 17. Juni). Ganz im Westen herrscht bei den Wassertemperaturen hingegen noch Aufholbedarf, der Bodensee in Vorarlberg hatte kühle 18 Grad, wie der ARBÖ-Informationsdienst meldete.

Im Vorjahr hatte der Bodensee Mitte Juni bereits 24 Grad, Kältepol ist er heuer trotzdem nicht, hier liegt der Achensee in Tirol mit 16 Grad vorne, wobei der Gebirgssee selten mehr als 20 Grad erreicht. In Richtung Osten sind aber Wassertemperaturen um die 20 Grad bereits erreicht worden. 23 Grad wurden im Wörthersee in Kärnten, 19 Grad im Weißensee und 21 Grad im Pressegger See gemessen

Der Attersee in Oberösterreich war mit 17 Grad noch ein Fall für die etwas abgehärteteren Naturen, während der Wallersee (22 Grad) und der zum größeren Teil in Salzburg gelegene Wolfgangsee (21) im moderateren Bereichen angesiedelt waren. Des Weiteren wartet im Salzkammergut Österreichs tiefster See, der Traunsee, mit 19 Grad Wassertemperatur auf.

Im Osten schon etwas wärmer

Weiter im Osten präsentiert sich der Lunzer See in Niederösterreich mit 20 Grad noch eher erfrischend, im Burgenland hat der Neufelder See 21 Grad erreicht. Auf Betriebstemperatur ist der Neusiedler See, der 24 Grad hat. Die Bewohner der Bundeshauptstadt dürfen beim Eintauchen in die Alte Donau ebenfalls 24 Grad erwarten.

Nicht vergessen sollte man, dass das Vergnügen im kühlen Nass besonders bei den hohen Temperaturen gefährlich werden kann. Nicht selten sind Leichtsinn und Selbstüberschätzung die Ursache für Badeunfälle. Vor dem Schwimmen Abkühlen, unbekannte Gewässer nicht per Sprung erkunden, Kleinkinder immer beaufsichtigen und Alkohol meiden sind einfache Grundregeln für ungetrübten Badespaß.

(c) APA

(APA)