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EZB könnte künftig verstärkt Ausblicke liefern

EZB
EZBSara Gross
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Für eine Entscheidung der europäischen Notenbank ist es aber noch zu früh. Die US-Notenbank gibt bereits sogenannte "Forward Guidances" aus.

[Wien/Ag./red.] Die Europäische Zentralbank könnte es ihrem US-amerikanischen Pendant künftig gleichtun: Laut EZB-Direktor Benoit Coeure wird nämlich über den verstärkten Einsatz vorausschauender Botschaften an die Märkte nachgedacht. Allerdings sei es für eine Entscheidung noch zu früh, sagte Coeure in einem Interview mit der „Times".


Bei der sogenannten „Forward Guidance" geben Zentralbanken wie die US-Notenbank Fed einen Ausblick auf ihre künftige Geldpolitik. Coeure sagte weiter, die EZB sehe sich genau an, wie andere Notenbanken, im Speziellen die Fed, dies handhaben. Man könne aber noch nicht sagen, ob die EZB selbst einen größeren Schritt in diese Richtung gehe werde. Erst kürzlich hatte die Fed eine Straffung ihrer Geldpolitik angekündigt.