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Lindwurm-Renovierung in Klagenfurt abgeschlossen

KAeRNTEN: KLAGENFURTER LINDWURM BROeCKELT AN 'EMPFINDLICHSTER STELLE'
APA/GERT EGGENBERGER
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Die Risse am Schweif des Klagenfurter Wahrzeichens wurden beseitigt. Nun wurde auch der Brunnen am Lindwurm wieder in Betrieb genommen.

Die Sanierung des Wahrzeichens der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt, des Lindwurms, ist abgeschlossen. Das steinerne Ungetüm wurde wegen aufgetretener Risse am Schweif seit Mai renoviert. Am Donnerstag wurde nach Abschluss der Arbeiten auch der Brunnen am Lindwurm wieder in Betrieb genommen. "Wir sind stolz, unser Wahrzeichen wieder in voller Pracht zu sehen", sagte Stadtrat Wolfgang Germ.

Der Lindwurm war letztmals im Jahr 1997 generalsaniert worden. Die aktuellen Schäden am Schweif wurden auf "Vandalismus" sowie den strengen Winter zurückgeführt. In der Vergangenheit war das Klagenfurter Wahrzeichen zweimal schwer in Mitleidenschaft gezogen worden: 1797 besetzten die Franzosen unter Napoelon Klagenfurt, ein Soldat setzte sich auf den Schwanz des Wappentieres und dieser brach ab. Dasselbe passierte 1945, als ein britischer Besatzungssoldat den Lindwurm-Schwanz als "Fotomotiv" benützte.

Um den Lindwurm ranken sich zahlreiche Sagen und Geschichten. So soll dem Untier, als es noch im Sumpfgebiet am Ostufer des Wörthersees hauste, jedes Jahr eine Jungfrau zum Fraß vorgeworfen worden sein. Man wollte damit sein "Wohlwollen" erreichen.

(APA)