Kandidaten
Wer neu ins Hohe Haus einziehen könnte
Dem nächsten Nationalrat dürften rund 70 neue Gesichter angehören. Die bekanntesten Neuzugänge im Überblick.
Frischer Wind im Hohen Haus: Dem nächsten Nationalrat werden voraussichtlich viele junge Abgeordnete angehören. Mit rund 70 neuen Gesichtern darf in Summe gerechnet werden. Ein Blick auf die Kandidaten, denen die besten Chancen auf einen Einzug ins Hohe Haus prognostiziert werden.
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Die erste Neueinsteigerin bei der Volkspartei steht auf der Bundesliste für die Nationalratswahl auf Platz zwei hinter Parteichef Spindelegger: die scheidende Raiffeisen-Managerin Michaela Steinacker.
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Der Salzburger JVP-Chef Asdin El Habbassi ist für Spindelegger "ein Beispiel für Integration durch Leistung" und darf daher in der kommenden Legislaturperiode mit einem Platz im Hohen Haus rechnen. Er wäre der erste Moslem, der für die ÖVP ins Parlament einzieht.
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Neu in den Nationalrat einziehen wird auch Andreas Zakostelsky, seines Zeichens Oberster Vertreter der Pensionskassen in der Wirtschaftskammer - und als Chef der Valida-Pensionskasse dem Reich des ÖVP-nahen Raiffeisen-Konzerns entstammend.
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Daneben debütiert bei der ÖVP die Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank.
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Erstmals auf der roten Bundesliste findet sich die 29-jährige Niederösterreicherin Katharina Kucharowits. Die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ wurde vor Kurzem mit der Leitung des Projekts "Bürgergespräche" betraut. Bei diesem können SP-Sympathisanten ihre Wünsche und Anregungen für das Wahlprogramm einbringen.
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Der Chef der Sozialistischen Jugend, Wolfgang Moitzi, könnte über die Steiermark-Liste zu einem Mandat kommen.
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Zwei weitere neue Gesichter bei der SPÖ: Rainer Wimmer (Bild) und Nurten Yilmaz. Ersterer ist Vorsitzender der früheren Metaller-Gewerkschaft "pro-ge". Er gehörte dem Nationalrat schon bis zur Wahl 2008 an. Die Wiener Kommunalpolitikerin Yilmaz ist indes als erste sozialdemokratische Nationalratsabgeordnete mit Migrationshintergrund eingeplant.
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Die FPÖ versorgt Barbara Rosenkranz nach ihrer Wahlniederlage in Niederösterreich plus anschließender Demontage mit einem Mandat, das gleiche Spiel könnte mit dem abgelösten Tiroler Landesobmann Gerhard Hauser gelingen. Wie er noch um einen Platz bangen muss auch Petra Steger, Tochter des gleichnachnamigen Ex-Vizekanzlers Norbert .
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Ein Comeback soll im Herbst der langjährige freiheitliche Parlamentarier Reinhard Bösch feiern. Der Vorarlberger möchte nach fünf Jahren Pause über die Bundesliste der FPÖ nach Wien zurückkehren.
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Ein bekanntes neues Gesicht bei den Grünen ist die ehemalige ÖH-Chefin Sigrid Maurer.
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Der frühere Tiroler Grünen-Chef Georg Willi soll das Mandat von Gesundheitssprecher Kurt Grünewald übernehmen.
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Ob Ex-Verteidigungsminister Herbert Scheibner und Ex-Sozialministerin Ursula Haubner noch einmal antreten werden ist ebenso offen wie, ob das BZÖ die Vier-Prozent-Hürde nimmt.
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Wen das Team Stronach ins Rennen schickt, ist überhaupt noch unklar. Vom derzeitigen Quintett sicher wieder dabei ist im Fall eines Einzugs Klubchef Robert Lugar.
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