Die Flop-Bauten Österreichs

Für den "planlos"-Award nominiert sind unter anderem der Skylink Flughafen Wien, der neue Hauptbahnhof, das BG Eisenstadt und die Gebäudestatistik der Stadt Wien.

Zum zweiten Mal verleiht die IG Architektur heuer
den "planlos"-Award für die "inkompetentesten und planlosesten Entscheidungen der österreichischen Baukultur". Diesmal gehe es nicht mehr um mehr oder weniger gelungene Architektur, sondern um die Voraussetzungen, die ihr Entstehen erschweren oder unmöglich machen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Die Nominierungs- und Abstimmungsphase für die satirische Auszeichnung läuft bis 15. Oktober über die Webseite www.planlos2013.at. Vergeben wird der Preis bei einer Gala am 11. November im Wiener Semper-Depot.

Bundesweit sind bereits sieben Projekte nominiert: Der Skylink am Flughafen Wien sei wegen "absurder Wegführungen" und "miserabelster Materialien" ein Ärgernis, die Zubauten beim Flughafen Innsbruck seien rundherum "unsäglich", beim BG Eisenstadt und beim Medienzentrum der Universität für Musik und darstellende Kunst wird die Wettbewerbsführung durch die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) kritisiert. Ebenfalls nominiert sind bereits der neue Hauptbahnhof
in Wien ("plump"), das kooperative Verfahren zum Gelände hinter dem Hotel Intercontinental in Wien ("wesentliche Fragen nicht geklärt") sowie die Gebäudestatistik der Bundeshauptstadt, die seit 2004 nicht öffentlich zugänglich ist.