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Liebscher: Geldbedarf für Hypo "noch nicht absehbar"

OeNB-GOUVERNEUR KLAUS LIEBSCHER IM KdWP
Klaus LiebscherAPA
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Die Hypo erhält erneut eine Finanzspritze von 700 Millionen Euro. Wie viel Staatsgeld die Bank heuer noch benötigen wird, ist derzeit unklar.

Die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank erhält am Dienstag bei einer außerordentlichen Hauptversammlung erneut eine Geldspritze vom Bund. 700 Millionen Euro braucht die Bank für die Halbjahresbilanz, und weiteres Geld wird wahrscheinlich nötig sein, erläuterte Hypo-Aufsichtsratspräsident Klaus Liebscher im "Ö1"-Morgenjournal. Wieviel Geld die österreichischen Steuerzahler heuer noch für die Bank aufwenden müssen, sei "noch nicht absehbar", sagte der Aufsichtsratspräsident. "Wir werden sehr bemüht sein, den Zusatzbedarf so gering als möglich zu halten." Eine endgültige Prognose könne man aber erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.

Die 700 Millionen Euro für die Kapitalerhöhung sind bereits im Budget eingeplant. Der Verlust gehe über das halbe Grundkapital hinaus, dieses liegt bei 970 Millionen Euro. "Zur Abdeckung und zur Erfüllung der regulatorischen Erfordernisse wird die Republik die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen", sagte Liebscher.

Keine Entscheidung zu Bad Bank

Zur Frage der Bad Bank gebe es noch keine finale Entscheidung. Verschiedene Optionen sollten erarbeitet werden, die bis Ende August, Anfang September vorliegen sollten."Danach wird man beurteilen, welche ist für die Republik Österreich und die Bank am attraktivsten", sagte Liebscher. Mit einer derartigen Lösung, "hinter der ich voll stehe und hinter die sich sicherlich dann auch die Politik stellen wird", sollten die Belastungen bei der Hypo Alpe Adria reduziert werden.

(APA)