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Die Formel 1 in Österreich

Insgesamt 29 Formel-1-Rennen fanden seit 1964 in Zeltweg bzw. Spielberg statt (1964, 1970-1987, 1997-2003). DiePresse.com wirft einen Blick zurück auf die letzten zehn Formel-1-Rennen auf österreichischem Boden.
03.07.2017 um 12:47
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Hauptbild • (c) APA (Rubra)
Insgesamt 29 Formel-1-Rennen fanden seit 1964 in Zeltweg bzw. Spielberg statt.DiePresse.com wirft einen Blick zurück auf die letzten zehn Formel-1-Rennen auf österreichischem Boden.
Insgesamt 29 Formel-1-Rennen fanden seit 1964 in Zeltweg bzw. Spielberg statt.DiePresse.com wirft einen Blick zurück auf die letzten zehn Formel-1-Rennen auf österreichischem Boden.
(c) APA (Harald Schneider)
1985 gab es eine Massenkarambolage am Start, daraufhin wurde das Rennen abgebrochen. Nach dem Neustart gewann Alain Prost vor Ayrton Senna, weil in Niki Laudas McLaren der Turbolader streikte. Ein Startopfer war Gerhard Berger. Lauda gab seinen Rücktritt per Saisonende bekannt.
1985 gab es eine Massenkarambolage am Start, daraufhin wurde das Rennen abgebrochen. Nach dem Neustart gewann Alain Prost vor Ayrton Senna, weil in Niki Laudas McLaren der Turbolader streikte. Ein Startopfer war Gerhard Berger. Lauda gab seinen Rücktritt per Saisonende bekannt.
(c) APA (Georges Schneider)
Gerhard Berger hätte wohl gewonnen, verlor aber beim Batteriewechsel in der Box vier Runden. Aus Frust fuhr er anschließend die schnellste Runde. So kam es zum dritten Prost-Sieg (McLaren). Die Turbos hatten damals bereits über 1200 PS.
Gerhard Berger hätte wohl gewonnen, verlor aber beim Batteriewechsel in der Box vier Runden. Aus Frust fuhr er anschließend die schnellste Runde. So kam es zum dritten Prost-Sieg (McLaren). Die Turbos hatten damals bereits über 1200 PS.
(c) APA (Georges Schneider)
Zwei Startkollisionen verursachten einen Millionenschaden. Nigel Mansell und Nelson Piquet sorgten für einen Williams-Doppelsieg, Berger schied im Ferrari mit Motorschaden aus.Danach verabschiedete sich die Formel 1 aus Österreich. Die Strecke war nicht mehr zeitgemäß.
Zwei Startkollisionen verursachten einen Millionenschaden. Nigel Mansell und Nelson Piquet sorgten für einen Williams-Doppelsieg, Berger schied im Ferrari mit Motorschaden aus.Danach verabschiedete sich die Formel 1 aus Österreich. Die Strecke war nicht mehr zeitgemäß.
(c) APA (Rubra)
Es dauerte zehn Jahre, ehe Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (rechts, neben der ehemaligen steirischen Landeshauptfrau Klasnic) überzeugt werden konnte und der Formel-1-Zirkus wieder nach Spielberg zurückkehrte. Der Kurs hieß nun A1-Ring.
Es dauerte zehn Jahre, ehe Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (rechts, neben der ehemaligen steirischen Landeshauptfrau Klasnic) überzeugt werden konnte und der Formel-1-Zirkus wieder nach Spielberg zurückkehrte. Der Kurs hieß nun A1-Ring.
(c) APA (Christian Jungwirth)
Die Strecke war modernisiert worden. Es gab nun Auslaufzonen, die auf der alten Strecke gefehlt hatten. Die Strecke war breiter und langsamer. Die "Mutkurven" fehlten: Statt 242 km/h im Schnitt - der Österreichring war neben Silverstone die Hochgeschwindigkeitsstrecke - fuhr man nun nur mehr 216 km/h.
Die Strecke war modernisiert worden. Es gab nun Auslaufzonen, die auf der alten Strecke gefehlt hatten. Die Strecke war breiter und langsamer. Die "Mutkurven" fehlten: Statt 242 km/h im Schnitt - der Österreichring war neben Silverstone die Hochgeschwindigkeitsstrecke - fuhr man nun nur mehr 216 km/h.
(c) APA (Georges Schneider)
Das Comeback-Rennen gewann der kanadische Williams-Pilot Jacques Villeneuve. Für Gerhard Berger endete der Heim-GP mit einer großen Enttäuschung: Der Tiroler kam vor 125.000 Fans nach einer Pannenserie nicht über Platz zehn hinaus. Ende der Saison trat er zurück.
Das Comeback-Rennen gewann der kanadische Williams-Pilot Jacques Villeneuve. Für Gerhard Berger endete der Heim-GP mit einer großen Enttäuschung: Der Tiroler kam vor 125.000 Fans nach einer Pannenserie nicht über Platz zehn hinaus. Ende der Saison trat er zurück.
(c) APA (Hans Klaus Techt)
Der spätere Weltmeister Mika Häkkinen feierte im McLaren-Mercedes einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor seinem Teamkollegen David Coulthard. Alexander Wurz (Benetton) musste sich dagegen bei seiner Heimpremiere vor 77.000 Zuschauern mit Rang neun begnügen.
Der spätere Weltmeister Mika Häkkinen feierte im McLaren-Mercedes einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor seinem Teamkollegen David Coulthard. Alexander Wurz (Benetton) musste sich dagegen bei seiner Heimpremiere vor 77.000 Zuschauern mit Rang neun begnügen.
(c) APA (Hans Klaus Techt)
McLaren-Pilot Häkkinen startete aus der Pole Position, wurde aber gleich in der zweiten Kurve nach dem Start von seinem Teamkollegen Coulthard von der Strecke geboxt und nach einer tollen Aufholjagd vom letzten Platz aus noch Dritter.Der Sieg ging vor 110.000 Zuschauern an den Nordiren Eddie Irvine im Ferrari. Wurz holte als Fünfter im Heim-GP als erster Österreicher seit Niki Lauda (im Jahr 1984) Punkte.
McLaren-Pilot Häkkinen startete aus der Pole Position, wurde aber gleich in der zweiten Kurve nach dem Start von seinem Teamkollegen Coulthard von der Strecke geboxt und nach einer tollen Aufholjagd vom letzten Platz aus noch Dritter.Der Sieg ging vor 110.000 Zuschauern an den Nordiren Eddie Irvine im Ferrari. Wurz holte als Fünfter im Heim-GP als erster Österreicher seit Niki Lauda (im Jahr 1984) Punkte.
(c) Reuters
Der Deutsche Michael Schumacher (Ferrari) schied bereits in der ersten Kurve aus, nachdem ihm Ricardo Zonta ins Heck gekracht war. Damit war der Weg frei für Pole-Mann Häkkinen, der vor seinem McLaren-Mercedes-Teamkollegen Coulthard siegte.
Der Deutsche Michael Schumacher (Ferrari) schied bereits in der ersten Kurve aus, nachdem ihm Ricardo Zonta ins Heck gekracht war. Damit war der Weg frei für Pole-Mann Häkkinen, der vor seinem McLaren-Mercedes-Teamkollegen Coulthard siegte.
(c) Gepa
Nach vier zweiten Plätzen in Serie in Österreich feierte Coulthard im "Silberpfeil" den ersten Triumph auf dem A1-Ring. In einem wahren Motorsport-Krimi setzte sich der Schotte dank perfekter Boxen-Strategie vor den beiden Ferraris von Michael Schumacher und Rubens Barrichello durch, der in der letzten Runde der Teamorder Folge leistete und den Weltmeister passieren ließ.
Nach vier zweiten Plätzen in Serie in Österreich feierte Coulthard im "Silberpfeil" den ersten Triumph auf dem A1-Ring. In einem wahren Motorsport-Krimi setzte sich der Schotte dank perfekter Boxen-Strategie vor den beiden Ferraris von Michael Schumacher und Rubens Barrichello durch, der in der letzten Runde der Teamorder Folge leistete und den Weltmeister passieren ließ.
(c) Reuters
Der WM-Lauf endete mit einem umstrittenen Zieleinlauf. Barrichello hatte vom Start an geführt, leistete aber dem Befehl aus der Box Folge und ließ seinen Ferrari-Kollegen Schumacher unmittelbar vor der Ziellinie vorbei. Es kam zu einem gellenden Pfeifkonzert.Das bescherte Ferrari und den beiden Fahrern eine Geldstrafe von einer Million Dollar. Nach Saisonende wurde die Stallorder verboten.
Der WM-Lauf endete mit einem umstrittenen Zieleinlauf. Barrichello hatte vom Start an geführt, leistete aber dem Befehl aus der Box Folge und ließ seinen Ferrari-Kollegen Schumacher unmittelbar vor der Ziellinie vorbei. Es kam zu einem gellenden Pfeifkonzert.Das bescherte Ferrari und den beiden Fahrern eine Geldstrafe von einer Million Dollar. Nach Saisonende wurde die Stallorder verboten.
(c) Reuters (Leonhard Foeger)
Den bisher letzten Grand Prix von Österreich holte ebenfalls Michael Schumacher vor mehr als 100.000 Zuschauern. Der Deutsche gewann vor dem Finnen Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes und Teamkollegen Rubens Barrichello.
Den bisher letzten Grand Prix von Österreich holte ebenfalls Michael Schumacher vor mehr als 100.000 Zuschauern. Der Deutsche gewann vor dem Finnen Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes und Teamkollegen Rubens Barrichello.
(c) EPA (Gero Breloer)
Für die österreichischen Formel-1-Fans hieß es Abschied nehmen. Es sollten erneut zehn Jahre vergehen, ehe nun bekanntgegeben wurde, dass 2014 die Formel 1 nach Spielberg zurückkehren wird.
Für die österreichischen Formel-1-Fans hieß es Abschied nehmen. Es sollten erneut zehn Jahre vergehen, ehe nun bekanntgegeben wurde, dass 2014 die Formel 1 nach Spielberg zurückkehren wird.
(C) Gepa
Bei der Rückkehr der Formel-1 nach Spielberg gewann Nico Rosberg, es war der Auftakt einer Siegesserie der Silberpfeile. Denn...
Bei der Rückkehr der Formel-1 nach Spielberg gewann Nico Rosberg, es war der Auftakt einer Siegesserie der Silberpfeile. Denn...
(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
...auch 2015 ließ Rosberg den Champagner spritzen...
...auch 2015 ließ Rosberg den Champagner spritzen...
(c) APA/EPA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
2016 fand Lewis Hamilton den schnellsten Weg durch das rot-weiß-rote Fahnenmeer, Pardon: Streckenlabyrinth
2016 fand Lewis Hamilton den schnellsten Weg durch das rot-weiß-rote Fahnenmeer, Pardon: Streckenlabyrinth
(c) REUTERS (� Leonhard Foeger / Reuters)

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