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Felix Baumgartner: Ohrfeige ist "angemessene Erziehungsmethode"

Felix Baumgartner: Ohrfeige ist
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Der Extremsportler, der selbst wegen Körperverletzung verurteilt wurde, ist für die "gesunde Ohrfeige, wenn's sein muss".

Der durch seinen Rekordsprung aus der Stratosphäre weltbekannt gewordene Extremsportler Felix Baumgartner hält Ohrfeigen für ein angemessenes Erziehungsmittel. Er sei für die "gesunde Ohrfeige, wenn's sein muss", sagte der kinderlose 44-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Dies sei bei seinem Vater nicht anders gewesen.

Baumgartner selbst wurde vergangenes Jahr rechtskräftig wegen Körperverletzung verurteilt, weil er in einem Streit schlichten wollte und dabei einen der Streithähne geschlagen hatte.

"Jungen Generation fehlt der Mut zum Risiko"

Baumgartner zeigte zugleich einen gewissen Pessimismus über den Zustand der Gesellschaft. Jugendlichen etwa fehle der Respekt vor Älteren. "Nicht mal für eine schwangere Frau stehen die im Bus auf." Zudem fehle der jungen Generation der Mut zum Risiko. "Keiner traut sich mehr, was zu sagen, geschweige denn zu riskieren." Die Menschen wachten in der Früh bereits mit einem schlechten Gewissen auf. "Ich vermisse den Mut und die Hartnäckigkeit, die zum Ziel führen."

Baumgartner fiel schon häufiger mit provokanten Aussagen auf. So sagte er im Herbst 2012, dass "wir eine gemäßigte Diktatur brauchen" würden.

 

(APA/AFP)