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Abschiebung: Grüne Kritik an Eva Glawischnig

Abschiebung: Grüne Kritik an Eva Glawischnig
Abschiebung: Grüne Kritik an Eva Glawischnig(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Parteikollegen sind empört über die Aussagen der Grünen-Chefin im "Presse"-Interview.

Wien/Ib. „Wenn Rechtsverfahren ordentlich und in einer überschaubaren Zeit durchgeführt werden: selbstverständlich.“ So antwortete Grünen-Chefin Eva Glawischnig in einem „Presse“-Interview auf die Frage, ob man in Wahlkampfzeiten Abschiebungen vornehmen dürfe. Auch eine Reform des Asylrechtes wolle sie nicht zur Koalitionsbedingung machen. Das brachte ihr Kritik aus den eigenen Reihen ein: „Ein erschreckender Tiefpunkt“, meinte etwa Johannes Voggenhuber auf Facebook. Und: „Ist das eine offizielle Bankrotterklärung der Grünen als Partei der Grund- und Freiheitsrechte? Oder nur ein Hitzekoller der Bundessprecherin?“ Die Ex-ÖH-Chefin der Grünen, Janine Wulz, fragte davor schon auf Twitter: „Wie beschissen kann eine Positionierung zur Asylpolitik von einer Grünen sein?“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2013)