Conference League

Rapid enttäuscht beim 0:0 gegen Debrecen

Guido Burgstaller schoss ein Tor, es zählte aber nicht.
Guido Burgstaller schoss ein Tor, es zählte aber nicht.GEPA pictures / Philipp Brem
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Grün-Weiß hat beim Heimspiel gegen Debrecen Glück, die Ungarn treffen beim 0:0 zweimal nur die Stange. Seidl vergab die beste Chance, die Hoffnungen ruhen somit auf dem Rückspiel.

Wien. Rapid ist im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde der Fußball-Conference-League zuhause nicht über ein torloses Remis gegen den ungarischen Vertreter Debrecen hinaus gekommen. Die Grün-Weißen konnten am Donnerstagabend im Wiener Allianz Stadion nicht an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen und hatten bei zwei Stangenschüssen der Gäste zudem Glück. Damit verpassten die Hütteldorfer die angepeilte gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche in Debrecen.

Rapid verbuchte im ersten Duell mit einem ungarischen Verein auf internationalem Terrain seit 38 Jahren vor allem in Hälfte eins eine Vielzahl an Chancen, ließ die letzte Konsequenz vor dem Tor aber vermissen. Sollte den Grün-Weißen im Rückspiel der Aufstieg gelingen, wartet auf dem Weg zu den Europacup-Millionen mit dem italienischen Spitzenclub und Vorjahres-Finalisten Fiorentina allerdings eine schwere Aufgabe.

Seidl hatte die beste Chance

Trainer Zoran Barisic sah nach dem gelungenen Saisonstart keinen Grund für Veränderungen und schickte vor 17.200 Fans im dritten Pflichtspiel in Serie dieselbe Startelf auf das Feld. Angeführt von Kapitän und Torjäger Guido Burgstaller begann Rapid forsch, presste hoch und setzte sich zu Beginn in der Hälfte der Ungarn fest. Die erste aussichtsreiche Gelegenheit verbuchte Matthias Seidl, nach einer Hereingabe von Jonas Auer fiel der Abschluss des Neuzugangs zu zentral aus (12.).

Erstmals brandgefährlich wurde es aber auf der Gegenseite. Debrecen-Kapitän Balazs Dzsudzsak knallte einen Freistoß von der Strafraumgrenze an die Stange (18.). Diese Aktion rüttelte die Gäste wach und leitete eine kurze Drangperiode ein, die Rapid jedoch ohne größere Probleme überstand. Mit Fortdauer der ersten Spielhälfte erhöhten die Grün-Weißen wieder den Druck, fanden bis zur Pause noch zahlreiche Gelegenheiten vor, ließen aber oftmals die letzte Konsequenz vermissen.

Zunächst verfehlte Marco Grüll das Gehäuse mit einem Freistoß nur knapp (32.). In Minute 38 landete der Ball nach einem Eckball erstmals im Tor, dem Treffer von Burgstaller wurde aufgrund eines vorausgehenden Handspiels aber die Anerkennung verwehrt (38.). Wenig später scheiterte der Rapid-Kapitän mit einem sehenswerten Volley an Debrecen-Tormann Balazs Megyeri (43.), womit es gegen den erwartet technisch starken Gegner torlos in die Kabinen ging. Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich deutlich zerfahrener und chancenarmer. Nach knapp einer Stunde fiel ein erster Abschluss von Nicolas Kühn, der jüngst gegen Altach seinen ersten Bundesliga-Doppelpack geschnürt hatte, aus zentraler Position zu harmlos aus (58). Danach fehlte Rapid offensiv gänzlich die Durchschlagskraft. Zehn Minuten vor dem Ende hatten die Wiener zweiten Mal an diesem Abend großes Glück. Der eingewechselte Alexandros Kyziridis traf freistehend nur die Stange (80.).


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