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Britische Regierung alarmiert über Zwangsheiraten

Britische Regierung alarmiert ueber
Symbolbild Massenhochzeit in Pakistan(c) EPA (Rehan Khan)
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Vergangenes Jahr wurden 1500 Jugendliche in den Ferien zur Zwangsheirat in die "alte Heimat" geschickt, vor allem nach Pakistan. Die Regierung will Strafen verschärfen.

Die britische Regierung warnt vor einem Anstieg der Zwangsheiraten in den Schulferien. Im Sommer gebe es besonders viele Berichte über junge Leute, vor allem Mädchen, die in den "Urlaub" ins Ausland geschickt würden - und keine Ahnung davon hätten, dass ihre Familien sie dort zwangsverheiraten wollten, teilte das Innenministerium am Samstag in London mit.

Lehrer, Ärzte und Flughafenpersonal sollten auf der Hut sein. Die Behörden riefen gefährdete junge Leute auf, Hilfe zu suchen. Die zuständige Abteilung in Großbritannien hatte im vergangenen Jahr mit rund 1500 derartigen Fällen zu tun, bei einem Drittel davon ging es um Kinder unter 17 Jahren. Fast die Hälfte der Betroffenen wurde nach Pakistan geschickt.

Die Regierung hatte im vergangenen Jahr Pläne für neue Gesetzesregelungen angekündigt: Danach sollen Eltern, die ihre Kinder zwangsverheiraten, mit Gefängnis bestraft werden.

 

(APA/AFP)