Pesaro Festival

Rossini war noch viel besser, als wir glauben!

Handkuss von Ottone (Varduhi Abrahamyan) für eine schüchterne Adelaide (Olga Peretyatko).
Handkuss von Ottone (Varduhi Abrahamyan) für eine schüchterne Adelaide (Olga Peretyatko).Amati Bacciardi
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Die Geburtsstadt des Belcanto-Meisters zelebriert die Wiederentdeckung scheinbar rettungslos verlorener Opern.

Heikle Aufgaben hat das Rossini-Festival Pesaro heuer wieder übernommen. Man wagte sich an Stücke, die teilweise schon zu Lebzeiten des Komponisten als problematisch oder missglückt galten – und siegte zumindest musikalisch! So etwa bei „Eduardo e Cristina“, 1819 in Zeitnot aus älteren Stücken kompiliert, ein sogenanntes „Pasticcio“ also, ursprünglich dennoch erfolgreich, aber bald vergessen.

Stefano Poda versuchte nun die Ehrenrettung. Er zeichnete für Regie, Bühnenbild, Kostüme, Choreografie und Lichtdesign. Sein Einheitsdekor: Eine zeitlos museale Sammlung monumentaler klassischer Bildhauerarbeiten, belebt von atemberaubenden Aktionen einer Truppe perfekter Tanzakrobaten, die als „lebende Skulpturen“ die Emotionen der Handlung nachempfinden.

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